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Die ersten 1000: Eine stolze Statistik

Im November 2012 hatte ich die ersten 100 Filme in unserem Heimkino gesehen. Im März 2013 waren es schon 250 Filme. Für den heutigen Tag kann ich verkünden, den eintausendsten Film gesehen zu haben.

Hier die genauen Zahlen, weil Ihr sinnlose Statistiken mit Sicherheit genauso liebt wie ich:

  • Filme pro Tag: 0,88
  • Zeit pro Tag: 115 Minuten (ø 130 Minuten pro Film)
  • Vorstellungen allein: 694
  • mit Gästen: 306
  • Gäste gesamt: 345
  • verschiedene Gäste: 27

An der Spitze unter den Gästen steht natürlich immer noch Yvonne mit 151 Filmen.

Anders ausgedrückt ist das im Durchschnitt immer noch fast ein Film pro Tag. Fast gleichzeitig mit dieser stattlichen Zahl feiert unser Heimkino nämlich auch seinen 3. Jahrestag. So vergeht die Zeit.

Insgesamt gab es 4 Tage, an denen ich je 4 Filme gesehen habe — der letzte davon war der 19. August 2013. An immerhin 29 Tagen haben ich 3 Filme gesehen, an 120 Tagen je 2 Filme.

Statistik über die ersten 1000 Filme im Heimkino

Dieses kleine Diagramm zeigt sehr schön, wie viele Filme in welchem Monat gelaufen sind. Die Spitze liegt ganz eindeutig im Dezember 2012, als das Kino noch relativ neu war und ich gerade Urlaub hatte. Ebenso auffällig ist der Einschnitt ab Juli 2014, dessen Grund ja nicht schwer zu erraten ist. (Tipp: Es hat nichts mit höheren Stromkosten zu tun.)

Ach ja, Stromkosten: Ein Blick auf die Stromrechnungen der letzten Jahre hat gezeigt, dass es seit September 2012 keinen nennenswerten Anstieg unseres Verbrauchs gegeben hat. Ein zweiter kritischer Blick könnte vielleicht offenbaren, dass wir seit Inbetriebnahme des Kinos 100 kWh mehr pro Jahr verbraucht haben, was jetzt nicht wirklich viel ist. Sollte das wirklich vom Kino kommen, würde das etwa 30 € ausmachen — nicht mal 0,10 € pro Film.

So, und was machen wir jetzt mit all diesem Wissen? Weiter Filme schauen! Was sonst?

Ganz nebenbei gibt es immer noch meinen Blog Heimkino Praxis, der inzwischen recht stattliche Besucherzahlen hat und sich großer Beliebtheit erfreut.

Die ersten 250: Noch eine Statistik

Nach den ersten 100 folgen hier die ersten 250. Zweihundertfünfzig Filme seit dem 2. September 2012 – eine ganze Menge. Der Weihnachtsurlaub hat die Zahl der Filme pro Tag ordentlich nach vorne gebracht, seitdem sinkt sie aber langsam. Wie man auch sieht, sehe ich die meisten Filme alleine, was natürlich daran liegt, dass nur ich so verrückt bin, jeden Tag zwei Stunden in einem dunklen Loch im Keller zu sitzen.

  • Filme pro Tag: 1,28
  • Zeit pro Tag: 167 Minuten (ø 130 Minuten pro Film)
  • Vorstellungen allein: 183
  • mit Gästen: 67
  • Gäste gesamt: 76
  • verschiedene Gäste: 14

Häufigster Gast ist natürlich Yvonne (41 ×), wenn man sie als Mitbesitzerin überhaupt zählen kann. Danach kommt gleich Nachbar Joey (18 ×), der für nicht unerhebliche Mengen Filmmaterial verantwortlich ist. Mal ein Dankeschön an dieser Stelle!

Ich habe inzwischen eine kleine Filmdatenbank für diesen Blog programmiert. Damit kann ich zum Beispiel auf jeder Seite die zuletzt gesehenen Filme anzeigen. Viel wichtiger ist aber meine persönliche Bewertung und die Information, wann und wie oft ich einen Film gesehen habe. Damit kann ich mir vorschlagen lassen, welchen Film ich mal wieder sehen könnte. Sehr nützlich, wenn man sich mal wieder vor lauter Auswahl nicht entscheiden kann.

Die ersten 100: Eine kleine Statistik

Seit der Fertigstellung des Kinos habe ich bis heute genau 100 Filme angesehen. Das sind 1,18 Filme pro Tag, bei einem Maximum von 3 Filmen an einem Tag und nur 12 Tagen in diesem Zeitraum, an denen ich nicht im Kino war. Verrückt? Mag dem einen oder anderen vielleicht so erscheinen, ist es aber eigentlich nicht.

Ein Film hat im Durchschnitt eine Spielzeit von ca. 129 Minuten. Das sind bei mir dann rund 152 Minuten pro Tag. Wenn man bedenkt, dass der durchschnittliche Fernsehkonsum der Deutschen bei etwa 226 Minuten pro Tag liegt, bin ich da immer noch deutlich drunter. Der wesentliche Unterschied ist wohl nur, dass im Heimkino zu 100% Filme laufen, während sich im Fernsehen nur Peter Zwegat und Barbara Salesch eine epische Schlacht gegen die Werbeblöcke liefern.

Der Besuch in einem echten Kino kostet eine ganze Stange Geld. Dazu zählt

  • die Kinokarte für 8 €,
  • was zu trinken für 3 €
  • und vielleicht noch was zu beißen für nochmal 3 €.
  • Die Hin- und Rückfahrt kostet bei 15 km Entfernung ungefähr 3,30 €,
  • Parken nochmal 2 €.

Rechnen wir für die Personenbeförderung nur die Hälfte, weil man üblicherweise nicht alleine ins Kino geht, ist man so schnell mal 16,65 € pro Person los – und das ist noch optimistisch gerechnet, weil Getränke und Popcorn meistens noch teurer sind. Nebenbei muss man für einen Kinobesuch 4 Stunden Zeit einrechnen: zwei für den Film, eine für Werbung und Wartezeit und eine für die Anfahrt.

Natürlich geht man nicht jeden Tag ins Kino, aber hier mal zum Vergleich die Kosten pro Film im Heimkino:

  • Die Ausleihgebühr für einen Film liegt irgendwo zwischen gar nichts und 1,50 pro Tag – heute holen, morgen zurückbringen kann in einer klassischen Videothek zum Beispiel 2,40 € kosten. Bei LoveFilm.de kostet ein Film ca. 1,70 €, je nach Paket.
  • Eine ordentliche Druckbetankung mit Cola jenseits aller Vernunft und ohne Rücksicht auf die Gesundheit kostet 1 €.
  • Eine anständige Portion Mikrowellenpopcorn kostet weniger als 1 €. Selbst die dickste Tüte m&m’s schlägt mit unter 3 € zu Buche.
  • Eine Ersatzlampe für den Beamer kostet höchstens 500 € und läuft im Idealfall 5000 Stunden, das macht 0,20 € für 2 Stunden Laufzeit.
  • Es wird schwierig, die Stromkosten genau zu ermitteln, deshalb gehen wir mal von 2 € aus.

Das alles ist sehr pessimistisch geschätzt und schwankt von Film zu Film stark. Die meisten Kosten bleiben gleich, unabhängig von der Personenzahl. Man muss sich also schon anstrengen, um auf Kosten von 5 € pro Person zu kommen. Wahrscheinlicher sind wohl durchschnittlich 2 € pro Film. Die Anfahrt entfällt; ein Film ist in 2,5 Stunden gesehen.

So, und was bringt das jetzt? Wie die meisten Statistiken: nichts. Man kann nun natürlich ausrechnen, dass die 100 Filme im Kino eine stolze Summe von 1800 € gekostet hätten und spätestens nach 1000 Filmen ein anständiges Heimkino finanziert ist. Aber man geht ja nicht jeden Tag ins Kino, von daher ist das nicht vergleichbar. Letztendlich kann man für die Kosten eines Heimkinos wahrscheinlich rund 20 Jahre lang jede Woche ins Kino gehen – zu zweit immer noch 10 Jahre. Aber eben nicht jeden Tag.

Eines muss man dabei auch noch bedenken: Im Kino wird hinter einem geraschelt, neben einem geplappert und vor einem die Sicht versperrt. Man nimmt eine ganze Menge Ton- und Bildpannen hin und hat je nach Kino oft nur mittelmäßige Qualität von beidem. Sofern man die Werbung übersteht. Und wenn man die Getränke wegschaffen oder neue holen will, verpasst man ein paar Minuten.