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Gutschein für einmal Babysitten

Die Überschrift ist gleich in mehrfacher Hinsicht falsch. Aber so lautete nun mal der Text auf diesem Teller, der von unserem unfreiwilligen Polterabend übrig geblieben ist. Unser Urlaub war bisher wirklich sehr erfolgreich – schon der zweite Teller, den wir nach langer Zeit abarbeiten konnten.

Da unsere Hochzeit inzwischen über fünf Jahre zurück liegt, passt die Beschreibung Baby nicht mehr so richtig. Unsere Nichten sind ja nun schon groß. Macht aber nichts, das zählt trotzdem. Allerdings ist es auch nicht bei einmal geblieben. Wir hätten den Teller in den fünf Jahren schon einige Male abgeben können, haben es aber immer vergessen. Nun musste es aber endlich mal sein. Und nichts eignet sich im Urlaub besser dafür, als ein Tag in der Wilhelma!

Zwei Schmetterlingsarten im SchmetterlingshausTiere! Ist ja nicht so, dass wir gerade erst eine Woche zuvor im Nürnberger Tierpark gewesen wären. Aber jetzt konnten wir endlich die Tiere sehen, die wir in Nürnberg vermisst hatten. Dinosaurier! Einhörner! Naja, daraus wurde nichts, aber wenigstens gibt es in der Wilhelma Elefanten.

Unsere Nichten Lina und Pia mussten selbstverständlich jeden Spielplatz ausprobieren, der auf dem Weg durch die Wilhelma lag. Kann ja nicht sein, dass man nicht auf dem Holzelefanten herunter rutscht. Die Spielplätze waren sogar wichtiger, als das eigentliche Ziel: Hasen! Davon gab es dann irgendwie nur zwei und die lagen auch nur faul herum. Aber egal. Hasen! Aber erstmal auf den nächsten Spielplatz.

Erdmännchen mit NachwuchsDas ist aber auch geschickt gemacht. Die Kinderbespaßungseinrichtung in der Wilhelma befindet sich ganz oben im letzten Zipfel. Dann sind die Kinder müde, wenn sie oben ankommen, und machen nicht mehr so einen Radau. Sonst würden ja auch die Tiere vor Schreck davon rennen. Und was es da alles gibt! Hasen! Ach die hatten wir schon. Aber Pferde, Ponies, Schweine (wild und unwild), Kühe, Ziegen. Also einen ganzen Bauernhof haben die da. Und fast alles kann man streicheln, wenn man sich traut und es herkommt. Das wichtigste war aber selbstverständlich eine Runde Ponyreiten.

Der Eisbär brüllt von seinem Felsen herunter die Besucher anDer Weg zurück zum Eingang führte uns dann an den richtigen Tieren vorbei. Also da waren unsere Favoriten, die Eisbären, die viel aktiver und sauberer sind als in Nürnberg. Der Brillenbär zeigte sich auch, aber er hatte seine Brille wohl drüben im anderen Gehege vergessen. Der Braunbär angelte sich was von einem Baum – das sieht man auch nicht so oft. Naja und die ganzen anderen Tiere eben, wir hatten ja schon vor drei Jahren einen Wilhelma-Gutschein eingelöst.

Das Freigehege am AffenhausDamals ging es ja hauptsächlich um Affen (und andere Tiere), aber genau die sind inzwischen umgezogen. Das neue Affenhaus ist wirklich sehr schick geworden. Die haben da richtig Platz und noch hundertmal mehr Feuerwehrschläuche und Seile und Reifen, um daran herumzuschaukeln. Drinnen war natürlich nichts los, weil die Affen alle draußen waren. Sonne tanken. Trotzdem macht das alles einen sehr guten Eindruck. Also ich, als Affe, würde mich da wohl fühlen.

Zuletzt mussten wir noch ein wenig Zeit totschlagen, bis um 15 Uhr die Robbenfütterung stattfand. Das war aber kein Problem, denn es gibt ja Spielplätze. Und Eis! So kann man schnell mal eine Stunde ausfüllen. Um gute Plätze bei der Fütterung zu bekommen, sollte man aber schon so eine halbe Stunde vorher da sein. Aber das lohnt sich. Die Robben sind echt lustig, fast lustiger als die Affen.

Auf einem Schild am Streichelgehege wurden Ziegen und Schafe angebotenAuch wenn die Babys nicht großartig gesittet werden mussten – die beiden waren den ganzen Tag unheimlich (ja, echt unheimlich) lieb drauf – war das doch ein schöner Tag, der aber auch ganz schön geschlaucht hat.

Ach ja, eins noch: Falls jemand eine Ziege oder ein Schaf haben will, einfach mal da anrufen.

Erdbeermonster zu Gast

Wir hatten von Gründonnerstag auf Karfreitag unseren ersten Übernachtungsgast im Haus. Eigentlich war geplant, beide Nichten, Lina und Pia, zu beherbergen.  Doch leider hatte Lina am Donnerstagmittag Fieber und so wurde ihre Übernachtung kurzerhand verschoben.

Also nahm ich am Donnerstagabend in Kirchheim nach der Arbeit Pia in Empfang und fuhr mit ihr nach Hause. Dort wurden wir bereits von Bert erwartet. Wir packten ihren Trunki aus. Nachdem wir auch das Reisebett aufgestellt hatten, spielten wir mit Lego und schauten noch ein paar Bücher an, ehe Pia müde wurde. Wir machten sie bettfertig.  Nach einem längeren Kampf gegen das Heimweh schlief sie gegen 21.30 Uhr ein. Für mich war das eine sehr lange Nacht, denn ich bekam kein Auge zu, da es neben mir nur so schnarchte. Pia ist ein kleiner Schnarchmeister. Als sie dann zum ersten Mal am Freitagmorgen die Augen aufmachte und ausgeschlafen hatte, war es bereits 9 Uhr.

Nach der morgendlichen Wäsche wurde ausgiebig gefrühstückt. Allerdings hatte Pia anfangs noch keine Lust zu essen und wir mussten sie spielerisch dazu animieren. Ihr geliebter Plüschhase bekam viel mehr Aufmerksamkeit. Als sie dann aber erstmal die Erdbeeren probiert hatte, wollte sie gar nicht mehr aufhören.

Nach dem Zähneputzen brachen wir mit ihrem Roller auf eine Spritztour auf. Allerdings mussten wir frühzeitig erkennen, dass Pia der Wind überhaupt nicht gefiel und wir sie eher schieben mussten, als dass sie mit dem Roller fuhr. Wir beendeten trotz allem unsere Runde und gingen wieder ins Warme, wo wir noch eine Weile Lego spielten und malten, ehe es Mittagessen gab. Da hatte Pia dann plötzlich einen Riesenhunger und putze ihre Portion Gemüsemaultaschen und Salat weg.

Nach dem Essen machten wir noch einen Versuch mit dem Roller, der allerdings auch nicht mehr Gefallen fand, da es immer noch windig war. Und so brachten wir sie am frühen Nachmittag wieder nach Hause in die Obhut ihrer Eltern. Dort wurde sie bereits von Lina freudig erwartet.

Huiii! Waaah!

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Hier seht ihr Yvonne mit Nichte Lina beim Schlittenfahren am vergangenen Montag an der Limburg in Weilheim. Wir waren nämlich mal wieder Kinder sitten — was sich ja immer mal anbietet, wenn wir schon Urlaub haben. Pia hatte für den Schnee (und besonders für den Schlitten) nicht so viel übrig, weshalb sie es vorzog, getragen zu werden. Auf dem Rückweg ist sie auf Yvis Schultern einfach eingeratzt.

Ach ja, wer sich von der Qualität unserer tollen Videos hier gestört fühlt, der kann uns ja einfach eine vernünftige Kamera schenken. 😉

Es wird warm

Einen aufregenden Start in die Woche verschaffte uns der Gasinstallateur. Wie letzte Woche angekündigt, traf er um kurz nach 8 an der Baustelle ein, um die Gaszählerplatte anzuschließen. Kurz darauf erschien der Monteur der Heizungsfirma. Nun stellte sich gleich heraus, dass wohl irgendwelche veralteten und nicht mehr zulässigen Pfropfen eingebaut wurden. Also mussten die korrekten Teile herangeschafft werden, während der Gasinstallateur noch eben eine Runde zum nächsten Kunden drehte.

Immerhin läuft die Heizung jetzt. Die Steuerung zeigt gemütliche 34 °C an. Der Boden fühlt sich normal, aber nicht warm an. Die Raumluft ist deutlich höher und reichlich feucht. Am Abend waren alle Fenster angelaufen — das wird morgen früh lustig: sämtliche verfügbaren Lappen und die Taucherbrille liegen bereit.