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Mehr vom Umzug

UmzugswagenNun sind wir seit drei Tagen hier und fühlen uns soweit pudelwohl (abgesehen von den üblichen Nebenwirkungen vom Kisten schleppen und der Tatsache, dass Yvonne heute dem im Familienkreis herumgeisternden Magen-Darm-Problem erlegen ist). Das Chaos lichtet sich immer mehr. Inzwischen finden wir in den Kisten auch wieder die Sachen, die wir brauchen.

Auf dem Bild ist die erste und größte Ladung Möbel und Kisten auf dem Sixt-Lkw zu sehen. Es war erstaunlich, was trotz der gründlichen Räumung alles noch in der Wohung zurück blieb. Bei der zweiten Fahrt holten wir fast den gesamten Rest, der immer noch die Hälfte des Laderaums einnahm (nur nicht besonders hoch). Das wären nochmal locker 10 Fahrten mit dem Auto gewesen. Selbst nach dieser Fahrt blieb noch Zeug für 3 Autos übrig, was wir gestern und heute holten. Selbst die am Balkonboden festgefrorenen Pflanzenkübel konnte ich heute endlich holen.

Hier noch die Ankunft aus dem Möbeltransporter heraus gefilmt. Das ist so ein Video, das genauso irgendwo aus Sibirien stammen könnte. So in etwa fühlten sich die -12 °C auch an.

Wir sind drin

Nachdem wir die letzten Tage nicht mehr viel schreiben konnten, da wir a bissle im Stress waren, holen wir das jetzt ausführlich nach.

Am Mittwochnachmittag zogen bereits die ersten Kisten in Wäschenbeuren aus, um in Rechberghausen in der Küche wieder einsortiert zu werden. Das geschah dank Monikas Hilfe relativ rasch und so konnten wir noch ein paar Kleinigkeiten für den Umzug am Samstag vorbereiten.

Am Donnerstag mussten die letzten Leuchten an die Decken geschraubt werden, damit wir auch was sehen wenn’s dunkel ist. Das haben wir dank Markus‘ Hilfe erfolgreich gemeistert.

Am Freitag, meinem ersten Urlaubs- und Berts letzten Arbeitstag,  haben mir  dann Steffy und Monika beim Fenster putzen geholfen um das Häusle vom letzten Baudreck zu säubern. Abends packten wir noch einige Kisten für den Samstag, den großen Umzugstag.

Pünktlich wie angekündigt kamen die Umzugshelfer bei Schneefall und teilweise rutschiger Straße mit dem dicken Sixt-Transporter an. Nach einem kurzen Überblick machten sich die Männer ans Werk, während ich und meine Mutter in Rechberghausen noch einige Dinge wegräumten, die ich bereits im Auto mitgenommen hatte.

Nach knappen 2½ Stunden kam dann der Umzugslaster. Wir luden die ersten Teile aus und mussten bald feststellen, wie viel Scheiß sich in nur drei Jahren (seit wir zusammen wohnen) angesammelt hat.

Nach einem kurzen Mittagessen ging es dann weiter. Während Markus und Bert noch einmal nach Wäschenbeuren fuhren, um die letzten Sachen zu holen, bauten Gerhard und Günther die ersten Schränke wieder auf.  Monika und ich machten solange das Wohnzimmer und den unteren Bereich (außer Berts Büro) klar.

Nachdem die zweite Ladung auch gekommen war, ging es nochmal ans Eingemachte. An jeder Ecke wurde gewerkelt. Schränke wurden zusammen gebaut, die Esszimmer- und Badleuchte aufgehängt, Löcher für Spiegel und Regale gebohrt und natürlich der neue Fernseher aufgebaut (natürlich nur um den Kabelempfang zu testen, was denn sonst).

Als dann die letzten fleißigen Helfer gegangen waren, haben wir nur noch unser neues Bad eingeweiht und anschließend auf unsere eigenen vier Wände angestoßen, ehe wir dann total erschöpft in unser Bett fielen.

Die Küche kommt

In diesem Moment sind zwei freundliche Herren vom Inhofer dabei, unsere Küche zusammen zu schrauben. Überall stehen Kartons und Möbelstücke herum und es wird gebohrt, gesägt und geschraubt wie verrückt. Draußen im Möbelwagen haben sie ihre mobile Einsatzzentrale für die groben Arbeiten.

Weiße Weihnacht

Nein, das hier ist nicht der Wetterbericht. Weiß ist trotzdem angesagt, denn der Stuckateur ist nun seit Montag dabei, unsere Wände und Decken zu verputzen. Aufgetragen wird ein gewalzter Zierputz mit ziemlich feiner Körnung. Ein Bild davon gibt es nicht, da man darauf sowieso nichts erkennen könnte und wir das Haus seit Sonntag auch nicht mehr im Hellen gesehen haben. Zur Abwechslung haben wir hier aber mal wieder einen Handwerker, der seine Sache offensichtlich versteht.

Nach dem ansonsten von Knieschmerzen durch Fliesenlegen und wunden Fingern vom Acrylschmieren durchwachsenen Wochenende nähern wir uns damit immer schneller dem Tag des Einzugs. Yvonne hat schon das halbe Wohnzimmer in Kisten gepackt, die nun dem überflüssigen Platz unter der Dachschräge zum ersten Mal einen Sinn geben.

Die etwas anderen Fliesen

Fliesen im BadHeute mal ein wenig Werbung in eigener Sache — genauer gesagt für unseren Sponsor. Vielleicht sind dem einen oder anderen die Lücken in den Badfliesen aufgefallen. Hier sieht man nun, womit diese gefüllt wurden.

Zwei Edelstahl-Stücke wurden genau in den Ausschnitt eingepasst. Der helle Streifen dazwischen ist wieder ein Stück Fliese. Die Oberfläche der Metallteile wurde gestrahlt und ist daher matt, was recht edel aussieht. Das Metall ist fast genauso dick wie die Fliesen, der Rest wird vom Kleber ausgeglichen. Die Fliese wurde per Wasserstrahl mit einem perfekten Schnitt zerteilt, die Edelstahlteile dagegen mit dem Laser zugeschnitten. Damit das glatte Metall besser an der Wand hält, wurde die Rückseite mit der Flex ordentlich angekratzt. Fliesen im WCDie Formen sind ein Eigenentwurf in einem sonst für drucktechnische Zwecke gebräuchlichen Grafikprogramm.

Für das WC im Erdgeschoss gibt es die selbe Konstruktion nochmal mit einem völlig anderen Muster. Ein wenig Abwechslung muss schließlich auch sein. Wir dachten uns, dass das eine sehr gute Alternative zu den sonst im Baumarkt erhältlichen Sonderfliesen oder Bordüren ist, die ja auch nicht gerade günstig sind. Einigermaßen hochwertige Fliesen werden dafür natürlich vorausgesetzt, damit sie nach dieser Behandlung nicht gleich zerbrechen.

Ermöglicht wurde das von E&R Lasercutting und unserem sehr geduldigen Fliesenleger, denen wir an dieser Stelle nochmal danken möchten.