Hannas 42. Monat

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Wir haben die Weihnachtszeit überstanden. Ab heute gehen wir wieder zur Normalität über. Hanna hat großen Spaß gehabt. Die Adventszeit war erwartungsgemäß voll mit Besuchen und Vorbereitungen. Das wichtigste war, jeden Tag den Adventskalender zu öffnen. Zuerst musste der von Hanna mit der Schere vom Treppengeländer abgeschnitten werden. Das genügt als Übung, wie man eine Schere trägt. Dann musste der vom Papa auch geleert werden. Ein wichtiges Ritual!

Weihnachten verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Das Christkind war schon um 16 Uhr da. Wahrscheinlich wollte es das große und unhandliche Puppenhaus als erstes los werden. Es war unter einer Decke versteckt, weil es wohl nicht so viel Geschenkpapier auf der Welt gab. Hanna hat zwar mal kurz drunter geguckt, es aber irgendwie nicht registriert und sich daher erstmal über die anderen Sachen unter dem Baum her gemacht. Als da zwar Puppen und Möbel raus kamen, aber kein Puppenhaus, war sie ziemlich enttäuscht! Wir haben sie dann irgendwann mal darauf aufmerksam gemacht, was da eigentlich großes in der Ecke steht. Der Blick war unbezahlbar. Auch den Bahnhof, das Riesenrad und die Achterbahn hat das Christkind noch gebracht.

Zwischen den Jahren war der Papa zuhause, was zur Zeit wieder sehr wichtig ist. Man ist diesbezüglich gerade etwas pingelig.

Silvester haben wir äußerst unspektakulär über die Runden gebracht. Wir hatten uns nichts vorgenommen und niemanden eingeladen, weil wir vom letzten Jahr noch wussten, dass ab 22 Uhr dank frühzeitigem Geknalle mit einem wachen Kind zu rechnen ist. Und woanders hätte Hanna wohl sowieso nicht geschlafen. Also machten wir schon einen Tag vorher in Hannas Kopf ein großes Fest daraus und erklärten ihr, was da los ist. Lustigerweise schlief sie dann bis Mitternacht durch. Wir weckten sie und haben uns das Feuerwerk vom Fenster aus angesehen. War das aufregend!

Hannas 41. Monat

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Hanna ist im November vollends gut im Kindergarten angekommen. Wie eine Große geht sie da jetzt schon jeden Tag hin. Der kleine Widerstand aus der zweiten und dritten Woche ist überwunden. Es gibt keine Tränen mehr — noch besser, sie kann es jetzt morgens schon kaum erwarten, in den Kindi zu gehen.

Zur Gruppe sind 2 neue Kinder hinzugekommen und Hanna versteht sich gut mit allen. Auch wenn sie natürlich nur mit den etwas älteren mehr anfangen kann. Manchmal muss sie ein wenig gebremst werden, weil sie schon so viel kann, dass sie den anderen den Spaß verdirbt. Aber so ist das eben bei Gruppen mit gemischtem Alter. Hanna gehört zu den Großen, die alles als erstes können und neue Sachen dann eben auch zuerst vormachen dürfen.

Im Kindergarten wird viel gebastelt und gebeppt, was Hanna natürlich gefällt. Mehrmals pro Woche bringt sie eine Schnipseltüte („Schnibbeltüte“) mit heim, wenn die Reste zerschnitten wurden. Eine lustige Tradition im Kindi. Wenn sie nur zuhause beim Malen und Basteln auch mal so viel Ausdauer hätte.

Die Zeit der Laternenumzüge ging auch schnell vorbei und Hanna lief begeistert aber zurückhaltend mit. Der Übergang in die Weihnachtszeit war ja nun praktisch fließend, dank des frühen Terminplans dieses Jahr. Wir sind mit dem Jahr praktisch schon durch und warten mal gespannt auf’s Christkind.

Ach ja, und Hanna ist schon wieder gewachsen. Sie ist jetzt genau einen Meter groß.

Hannas 40. Monat

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Viel Neues brachte der Oktober! Es gibt gleich zwei große Veränderungen für unsere Hanna. Wenn es einmal läuft, dann läuft es eben.

Am 16. Oktober war Hannas erster Tag im Kindergarten am Töbele. Die Eingewöhnung dauerte eine gute Woche, bis Hanna die vollen 5 Stunden hingehen konnte. An den ersten zwei Tagen waren es je 2 Stunden, bei denen die Mama anwesend sein durfte. Ab dem dritten Tag durfte die Mama zwischendurch mal raus gehen, und das auch für immer längere Zeit.

Sabine, die Erzieherin, hat das ganz wunderbar gemacht, so dass Hanna ihre anfängliche Schüchternheit schnell überwunden hat. Sie ist in einer neuen Gruppe, die gerade erst aus 4 Kindern besteht. Bis zum Frühjahr werden nach und nach mehr Kinder hinzu kommen.

Nur in der zweiten Woche stellte sich bei Hanna vorübergehend eine gewisse Unlust ein, in den Kindergarten zu gehen, und es gab beim Hinbringen kurz ein paar Tränen. Das lag aber vielleicht auch daran, dass der Papa Urlaub hatte und scheinbar zuhause war. Wahrscheinlich wollte sie nur testen, ob sie es doch irgendwie schafft, zuhause zu bleiben.

Die zweite große Neuigkeiten ist, dass Hanna ihre Windeln freiwillig aufgegeben hat. Zu Beginn des langen Feiertag-Wochenendes wollte sie doch plötzlich mal ihre Unterhosen ausprobieren, anstatt nur davon zu reden. Und mit einem Mal klappte es auch ohne Gemecker auf dem Klo. Na sowas! Seitdem ist nur selten mal was schief gegangen. Auch im Kindergarten bleibt die Windel schon weg. Nur nachts lassen wir sie zur Sicherheit noch eine Weile dran.

Hannas 39. Monat

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Im vergangenen Monat hat Hanna noch mehr geredet als sonst. Sie plappert eigentlich die ganze Zeit und bildet richtig schöne Sätze. Oft erzählt sie irgendwas, wo man sich fragt, woher sie das jetzt hat oder wie sie das wissen kann. Das geht schon früh am Morgen los. Wenn sie aufwacht, kommt als erstes einer ihrer inzwischen berüchtigten Hanna-Fakten aus ihr raus. Das ist irgend eine Aussage zu irgend einem Thema, das man um diese Uhrzeit am allerwenigsten erwarten würde.

Auch beim Spielen ergeben sich immer wieder neue Geschichten. Die Fantasie überschlägt sich förmlich. Teilweise wird das Spielzeug für alles mögliche genutzt, nur nicht für das, wofür es vorgesehen ist.

Derweil haben wir die erste größere Welle Spielzeug-Ausverkauf gestartet — sprich, wir verkaufen das Baby-Spielzeug. Das findet Hanna sehr interessant. Alles was zum Verkauf rumsteht, muss nochmal gespielt werden. Dann will sie das natürlich erstmal nicht hergeben, egal wie unterfordert sie damit ist. Aber das ist alles eine Frage des richtigen Moments. Bei vielen Sachen sagt sie jetzt schon selbst, dass sie es nicht mehr braucht: das Spielzelt, das Bobby Car — und sogar das Dreirad konnten wir ohne Widerstand verkaufen.

Hannas 38. Monat

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Hanna hat ihren ersten „großen“ Sturz mit dem Laufrad hinter sich gebracht. Am Sonntag auf dem Weg zum Rechberghausener Waldkindergarten — Hanna wollte mal wieder in einen Wald — hat sie auf dem Feldweg mal richtig Gas gegeben. Es geht dort leicht bergab und sie hat das echt gut gemacht. Aber irgendwann war es eben vorbei mit der Kontrolle über das Laufrad und den Trick mit der Wiese kannte sie noch nicht. Na jedenfalls lag sie dann da mit einem dicken Aua am Kinn, so richtig mit Blut, und ein Finger hat was abbekommen. Aber das dickste Aua war am linken Knie, so richtig mit blau und allem. War das eine Pflasterorgie am Abend! Im Wald waren wir trotzdem.

Aber sie macht das echt toll mit ihrem Laufrad. Auf gerader Strecke nimmt sie auch mal die Füße hoch und weiß auch ganz genau, wann die wieder runter müssen. Bremsen üben wir gerade viel. Das klappt schon ziemlich gut, aber es fehlt noch ein wenig die Kraft in den Händen. Nächstes Jahr soll es ein Fahrrad geben.

Nun ist es auch nur noch gut ein Monat, bis der Kindergarten los geht. Der Container-Kindergarten ist schon aufgebaut, damit der alte abgerissen und neu gebaut werden kann. Am 18. September gehen wir zum Aufnahmegespräch und sehen uns das mal alles an. Den alten Kindergarten konnten wir neulich beim Stadtfest ja nochmal begutachten. Die haben da auf jeden Fall eine Küche, also wird Hanna sich dort wohl fühlen.