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Der ultimative Kakao-Test

Wir sind ja bekennende Kaba-Trinker. Yvonne mag ab und zu einen Kaffee, aber ich mache mir gar nichts aus der Brühe. Das war schon immer so. Zum Frühstück ein leckerer Kaba, das muss einfach sein. Zu meinem 33. Geburtstag habe ich deshalb von meinen Eltern ein Überlebenspaket mit 9 verschiedenen Kaba-Sorten geschenkt bekommen (zuzüglich zwei Sorten heiße Schokolade, die wir hier aber nicht berücksichtigen). Eigentlich heißt der allgemeine Begriff ja Kakao, aber hier in unserer Gegend ist das alles Kaba. Punkt. Hier kommt jetzt also der allumfassende Kaba-Test. Falls mal jemand Bedarf hat.

Kakao-Test

Die Sorten

Die getesteten Sorten sind allesamt normale Kakaos, die man mit Milch anrührt. Sie sind mal mehr und mal weniger leicht überall erhältlich. Einige Sorten gibt es nur für spezielle Märkte, zum Beispiel Penny oder Rewe.

Kaba – Der Plantagentrank

KabaZuerst haben wir das Original getestet, dessen Name stellvertretend für alle Kakao-Sorten herhalten muss — zumindest für den durchschnittlichen Schwaben. Wir wissen zwar nicht, was es mit der Plantage auf sich hat (sitzen die da alle den ganzen Tag auf der Plantage und trinken Kaba?) aber es klingt zumindest lustig.

  • Konsistenz: sehr fein
  • Farbe: graubraun
  • Geschmack: schokoladig
  • Preis / Leistung: gut
  • Bewertung: 8 / 10 lecker

Penny CHO-Quick

CHO-QuickDiese Sorte ist ein guter Beweis dafür, dass billig nicht immer schlecht sein muss. Geschmacklich mit Abstand eine der besten Sorten, die wir getestet haben ist die vom Penny mit dem Löwen. Hier bekommt man für wenig Geld eine große Menge und lecker ist es auch noch. Nahezu Perfekt! Das entschädigt auch für den komischen Namen und die seltsame Zeichnung von einem Löwen.

  • Konsistenz: mittel
  • Farbe: braun
  • Geschmack: schokoladig
  • Preis / Leistung: sehr gut
  • Bewertung: 9 / 10 omnomnomnom

Nesquik

NesquikDer mit dem flauschigen Hasen! Eigentlich das Markenprodukt schlechthin, aber wir müssen sagen, dass der bei uns nicht so gut weg kommt. Zwar ist er in Sachen Farbe und Konsistenz erstmal nicht weiter verdächtig, kann dann aber nicht mehr punkten, sobald man Milch drüber schüttet. Das ergibt nämlich lauter Klumpen, die sich einfach nicht auflösen wollen. Da kann man rühren so viel man will. Für ein Produkt der höheren Preisklasse ist sowas leider nicht akzeptabel. Kann man den Hasen geben!

  • Konsistenz: sehr fein
  • Farbe: braun
  • Geschmack: ungewöhnlich aber in Ordnung
  • Preis / Leistung: schlecht
  • Bewertung: 5 / 10 überbewertet

Ovomaltine

OvomaltineMan sollte ja meinen, die Schweizer haben Ahnung von Schokolade. Aber Entschuldigung, dieses Zeug kann man nicht weiterempfehlen. Wir wüssten einen guten Werbespruch dafür: „Macht die Frischmilch zur H-Milch“, denn genau das ist es, was geschmacklich passiert. Pfui, Schweiz! Damit könnt ihr hier nicht punkten. Zudem ist die Konsistenz sehr fragwürdig. Schüttet man Milch drüber, bleibt ein klebriger Berg am Boden der Tasse haften, die Milch bleibt weiß. Erfordert sehr viel Rühren. Das eignet sich bestenfalls als Beigabe ins Müsli.

  • Konsistenz: fein, flockig
  • Farbe: rotbraun
  • Geschmack: künstlich
  • Preis / Leistung: katastrophal
  • Bewertung: 2 / 10 ungenießbar

Rewe Bio Instant-Kakao

Rewe Bio Instant-KakaoBio ist ja immer so eine Sache und bei Kaba trifft wahrscheinlich eine alte Weisheit ganz besonders zu: je ungesünder desto leckerer! Trotzdem ist dieses Produkt hier nicht ganz schlecht. Es schmeckt zwar nur entfernt wie ein typischer Kaba und kann schon alleine deshalb nicht unser Favorit werden, hat dafür aber zumindest keinen unangenehmen Beigeschmack. Wer allerdings auf Milchschaum abfährt, sollte diese Sorte mal probieren. Der entsteht nämlich durch einfaches Rühren fast von alleine – zumindest so viel, dass man mal zwei Löffel runter schlabbern kann. Außerdem ist der Name lustig.

  • Konsistenz: mittel
  • Farbe: braun
  • Geschmack: wenig schokoladig
  • Preis / Leistung: mäßig
  • Bewertung: 5 / 10 bio

Tropen-Gold

Tropen-GoldDer Name klingt ja schon irgendwie lecker. Dahinter verbirgt sich ein anständiger Kakao, den man durchaus weiter empfehlen kann. Alle Eigenschaften sind durchweg in Ordnung (nicht mehr, aber auch nicht weniger). Einzig im Geschmack gibt es einen kleinen Abzug: Hier gibt es einen ähnlichen Effekt wie bei Ovomaltine. Hin und wieder dringt ein Geschmack durch, der stark an H-Milch erinnert.

  • Konsistenz: mittel
  • Farbe: braun
  • Geschmack: schokoladig
  • Preis / Leistung: mäßig
  • Bewertung: 6 / 10 gewöhnungsbedürftig

Ja!

Ja!Ja! Eine Günstig-Marke! Davon gibt es ja gefühlt so ziemlich alles, daher auch Kakao. Ein wenig üben müssen sie da aber schon noch. Geschmacklich kann man nichts aussetzen: der Kakao spielt nicht ganz oben mit, hat dafür aber auch keinen seltsamen Beigeschmack, wie diverse andere Kandidaten. Die Konsistenz lässt aber sehr zu wünschen übrig. Häufig werden größere Mengen Pulver von der Milch in einer Blase eingeschlossen, die erst später platzt. Bis dahin war es also unter Umständen etwas fad. Die auffällig kleine Packungsgröße sollte bei preislichen Überlegungen auf jeden Fall berücksichtigt werden.

  • Konsistenz: fein
  • Farbe: braun
  • Geschmack: schokoladig
  • Preis / Leistung: mäßig
  • Bewertung: 7 / 10 brauchbar

Goody-Cao

Goody-CaoDer Kaba mit dem Affen hat uns sofort begeistert. Schmeckt lecker, löst sich ohne weiteres auf, ist in einer großen Verpackung erhältlich und kostet dafür relativ wenig. Was will man mehr? Außerdem ist die Vorstellung toll, dass die Kakaobohnen von einer Armee kleiner flauschig Affen gepflückt und verarbeitet werden. Dem ist wirklich nichts hinzuzufügen.

  • Konsistenz: mittel
  • Farbe: braun
  • Geschmack: schokoladig
  • Preis / Leistung: sehr gut
  • Bewertung: 9 / 10 affig

Suchard Express

Suchard ExpressDas war viele Jahre lang unsere Hausmarke. Kein Frühstück ohne Suchard. Eigentlich gibt es daran auch nicht viel zu meckern. Geschmacklich ist er etwas gewöhnungsbedürftig, aber immer noch sehr gut. Was uns zu einem Wechsel veranlasst hat, war der Preis. Die Packungsgröße ist relativ klein gewählt. Dafür ist der Standardpreis von 1,69 € schon recht stolz — verglichen mit anderen Sorten. Wir haben immer gleich eine ganze Palette gekauft, wenn er mal irgendwo für 1,11 € im Angebot war. Diese Sonderangebote scheint es aber in unserer Region seit längerem nicht mehr zu geben. Vielleicht liegt das ja daran, dass die Leute dann nicht mehr in haushaltsüblichen Mengen gekauft haben.

  • Konsistenz: fein
  • Farbe: braun
  • Geschmack: gut, aber irgendwas fehlt
  • Preis / Leistung: schlecht
  • Bewertung: 7 / 10 überteuert

Bewertungskriterien

Den ersten Eindruck macht ein Kaba natürlich, wenn man die Verpackung öffnet. Konsistenz und Farbe fallen sofort ins Auge, auch wenn die nicht viel zur Bewertung beigetragen haben. Wir füllen den Kaba immer in eine Tupper-Box für genau diesen Zweck um. Dann hat man die unpraktischen Tüten oder Kübel nur einmal in der Hand. Abzug für eine unpraktische Verpackung geben wir also nicht.

Das Hauptkriterium ist selbstverständlich der Geschmack. Wenn der nicht stimmt, kann alles andere noch so gut sein — es wird nichts an einer schlechten Bewertungen ändern. Selbstverständlich trägt die Milch viel dazu bei. Weil wir es nicht anders kennen und weil es uns neutral erscheint, verwenden wir ausschließlich Frischmilch mit 1,5 % Fett.

Vor der endgültigen Bewertung haben wir aber auch noch einen Blick auf das Verhältnis von Preis zu Packungsgröße geworfen. Aber es stellt sich auch die Frage: Wie viele Löffel muss man nehmen, um den gewünschten Geschmack zu erzielen? Es nützt ja nichts, wenn man zwar 800 Gramm für 1,10 € bekommt, dann aber jeden Tag einen Löffel mehr braucht. Da die Preise schwanken oder nicht immer genau ermittelt werden konnten und die benötigte Menge pro Tasse sehr abhängig vom Geschmack ist, gibt es dazu auch nur eine grobe Bewertung. Rechnet Euch selbst aus, was für Euch günstiger ist.

Unsere Definition von Löffel ist übrigens ein Kaffeelöffel, und davon ein größerer. Bei der Tupper-Box ist einer dabei, den man innen am Deckel anstecken kann. So liegt er niemals im Staub. Mit einem Teelöffel kommt man sowieso nicht weit. Die Dosierung gelingt damit nicht so gut, weil man mindestens viermal schaufeln muss — da vergisst man schnell mal eine Schippe oder nimmt eine zu viel, und dann wird es ungewollt ein Buben- oder Mädchen-Kaba.

Um im Test fair bleiben zu können, haben wir bei allen Sorten mit der selben Menge getestet, die wir sonst auch üblicherweise nehmen. Das sind zwei große Kaffeelöffel für eine mittelgroße Tasse (also nicht so kleine Kaffeetassen von Oma sondern die etwas größeren Kaba-Töpfe) oder drei Kaffeelöffel für so einen Becher mit 0,4 Litern (gibt’s immer am Wochenende).

Fazit

Von den 9 getesteten Sorten kommt CHO-Quick am besten weg. Gleichwertig (und damit unsere Wahl, weil wir keinen Penny in der Nähe haben) ist Goody-Cao . Daran sieht man mal wieder, dass teuer nicht unbedingt auch besser sein muss. Beide sind im Grunde Billigmarken.

So, das war auf jeden Fall lustig. Was sollen wir als nächstes testen? Schickt uns einfach was zu.

Ofentomaten mit Rindersteaks

Heute gibt’s (Muh)-Kuh!

Zutaten

Ofentomaten mit Rindersteaksfür 4 Personen

  • 1,2 kg Tomaten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 6 Esslöffel Oliven
  • Olivenöl
  • Meersalz und Pfeffer
  • 4 Rinderhüftsteaks (á ca. 180 g)

Zubereitung

Die Tomaten putzen, waschen und je nach Größe halbieren oder vierteln. Knoblauchzehen schälen.

2 Tomaten, Knoblauch und Oliven in die geölte Fettpfanne des Backofens oder einen großen flachen Bräter legen. 2 Esslöffel Öl darüberträufeln. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Im heißen Ofen (E-Herd: 200°C / Umluft: 175°C / Gas: Stufe 3) ca. 40 Minuten schmoren.

Die Hüftsteaks trocken tupfen und in 1 Esslöffel heißem Öl von jeder Seite ca. 2 bis 3  Minuten braten. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Die gebratenen Steaks auf die Tomaten legen und alles weitere ca. 5 Minuten im Backofen braten, dann anrichten. Dazu passt knuspriges Baguette und ein grüner Salat.

Ich habe noch eine Kugel Mozzarella übrig gehabt, diese habe ich in Würfel geschnitten und noch kurz im Backofen schmelzen lassen.

Schaschlik-Spieß mit Balsamico-Salat

Etwas leichtes und schnelles für die warmen Tage, wenn sie denn mal kommen wollen. Schmeckt aber auch sonst lecker.

Zutaten

Schaschlik-Spieß mit Balsamico-Salatfür 4 Personen

  • 200 g Salat der Saison nach Wunsch
  • 200 g Gurke
  • 1 Bund Petersilie
  • 4 kleine oder 2 große  Zwiebeln
  • je 1  Paprika rot und gelb
  • 500 g Schweineschnitzel am Stück, alternativ geht auch Pute oder Rind
  • Salz
  • schwarzer Pfeffer
  • 3 EL Öl
  • 6 EL Balsamico-Creme
  • rosa Beeren zum Bestreuen
  • 4 Spieße aus Holz oder Metall

Zubereitung

Den Salat waschen, putzen und gut abtropfen lassen, anschließend in mundgerechte Stücke zupfen. Die Gurke waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden oder hobeln.

Die Zwiebeln schälen und vierteln, ggf. kleiner schneiden. Das Fleisch waschen, trocken tupfen und in Würfel schneiden. Die Paprika ebenfalls waschen und in mundgerechte Stücke schneiden. Petersilie waschen und trocken tupfen, Blätter abzupfen.

Nun die Fleischwürfel und Zwiebeln abwechselnd mit einigen Petersilienblättern auf 4 Spieße stecken. Mit Salz und Pfeffer würzen. Öl in einer Pfanne erhitzen, die Spieße darin von jeder Seite 3 bis 4 Minuten braten. Pfanne vom Herd ziehen, Spieße herausnehmen und mit 2 Esslöffel Balsamico-Creme beträufeln. Warm stellen.
Bratfett mit 3 Esslöffel Wasser verrühren,  4 Esslöffel Balsamico-Creme unterrühren. Mit Salz und Pfeffer würzen. Salat, Gurke und Petersilie auf 4 Teller verteilen, mit der Soße beträufeln. Spieße darauf anrichten. Am besten noch mit rosa Beeren bestreuen.

(Zubereitungszeit ca. 30 Minuten)

Frikadellen mit Kartoffelecken und Spargelgemüse

Die Spargelzeit ist zwar vorbei, aber für nächstes Jahr haben wir hier noch diese leckere Idee ausprobiert.

Zutaten

Frikadellen mit Spargelgemüsefür 4 Personen

  • 500 g gemischtes Hackfleisch
  • Salz
  • Pfeffer
  • Paprikagewürz
  • Paniermehl
  • 2 TL Senf
  • 1 Zwiebel
  • 1 Ei
  • etwas Knoblauch gemahlen
  • 500 g Spargel
  • 200 g Cocktailtomaten
  • 3 EL Olivenöl
  • grobes Salz
  • Zucker
  • 500 g Kartoffeln

Zubereitung

Die Kartoffeln schälen und je nach Größe vierteln bzw. achteln, abwaschen und in der Actifry ca. 40 Minuten garen. In der Zwischenzeit den Spargel erst in Stücke schneiden und diese dann nochmals halbieren. Die Cocktailtomaten halbieren.

Den Backofen auf 180 Grad Umluft vorheizen.

Die Zwiebel schälen und in Würfel schneiden. Das Hackfleisch mit Salz, Pfeffer, Paprika und etwas Knoblauchpulver mischen und vermengen. Das Ei unterkneten, ebenso die Zwiebelwürfel. Mit etwas Paniermehl verkneten.  Aus der Masse mit angefeuchteten Händen ca. 8 Frikadellen formen. Im vorgeheizten Backofen ca. 30 Minuten braten (je nach gewünschtem  Bräunungsgrad).

3 Esslöffel Öl mit den Spargelstücken vermengen und in einer Pfanne anbraten. Nach ca. 8 Minuten die Tomatenstücke zugeben und noch weitere 3 bis 4 Minuten mitdünsten. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken. Je nach Wunsch auch noch mit frischen Kräutern abschmecken.

Die Kartoffeln würzen, mit den Frikadellen und dem Spargelgemüse anrichten.

Gnocchi mit grünem Spargel

Es ist Spargelzeit. Noch schnell den leckeren Spargel essen, bevor die heimische Erdbeerzeit beginnt.

Zutaten

Gnocchi mit grünem Spargelfür 4 Portionen

  • 1 kg grüner Spargel
  • 4 EL Olivenöl
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 Bund Frühlingszwiebeln
  • 250 g mittelgroße Tomaten oder Cocktailtomaten
  • Salz
  • Pfeffer
  • 400 g Gnocchi
  • 1/2 Bund Basilikum
  • evtl. Parmesan

Zubereitung

Die Spargelstangen am unteren Ende schälen und das holzige Ende abschneiden. In ca. 2 cm lange Stücke schneiden.

2 Esslöffel Öl in einer Pfanne erhitzen und den Spargel darin ca. 5 Minuten bissfest braten. Den Knoblauch in dünne Scheiben schneiden, nach 2 Minuten zu dem Spargel geben. In der Zwischenzeit die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden, die Tomaten klein schneiden bzw. halbieren, anschließend zum Spargel geben und nochmals 1 – 2 Minuten mitbraten. Salzen und pfeffern.

Einen Topf mit Salzwasser zum Kochen bringen und die Gnocchi darin kochen. Abgießen und abtropfen lassen.

Butter in einer Pfanne zerlassen und leicht bräunen. Die gekochten Gnocchi damit übergießen. Spargelgemüse mit dem Basilikum bestreuen. Wer möchte noch mit Parmesan bestreuen.

(Zubereitungszeit ca. 30 Minuten)