Archiv der Kategorie: Hausbau

Hier sind alle Artikel versammelt, die wir 2009 zum Bau unseres Hauses geschrieben haben. Bis endlich alles fertig war, gab es auch in den folgenden Jahren immer wieder etwas zu berichten. Eine Übersicht über die besten Artikel gibt es auf der Seite Hausbau.

Alles muss fertig werden

Der Freitag diente zur Fertigstellung aller übrigen Arbeiten. Zuerst wurde die Terrasse gerüttelt und alle größeren Fugen mit Beton geschlossen. Beim Rütteln ging eine Platte kaputt und musste ausgetauscht werden. Zum Schluss konnten wir auch schon Sand in die Fugen kehren.

Dann kam der Weg neben dem Haus dran. Bisher hatten wir dort die Holz-„Zunge“, die für eine Unterbrechung im Weg sorgte und gleichzeitig den Deckel der Zisterne verdeckte. Die Konstruktion aus dem ersten Terrassenholz war ziemlich cool. Und mindestens genauso unpraktisch, wenn man mal in die Zisterne gucken wollte. Sie wegzunehmen war einfach, aber sie danach wieder passend hinzulegen, war ein Geduldsspiel.

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Platten drauf: Schwerstarbeit

Am Donnerstag konnte es endlich losgehen, die Terrassenplatten zu verlegen. Zuerst mussten wir noch eine Anhänger Schotter abladen und verteilen, dann wurde kräftig gerüttelt.

Anschließend folgte der zweite Anhänger mit Moräne. Worauf dann die Platten gelegt wurden. Abgesehen davon, dass die 8 cm dicken Platten unendlich schwer waren, ging das dem Meister der Platten gut von der Hand. Bis zum Mittag war der Schotter glatt gezogen und die ersten Reihen lagen. Wir hatten nicht damit gerechnet, aber bis zum späten Nachmittag war die Terrasse fertig.

Probleme hatten wir eher damit, den restlichen Moräne-Split zu verbrauchen. Aber irgendwie ging es dann doch und eine übervolle Schubkarre wurde an die Nachbarn verschenkt.

Wir legten derweil die Trampolin-Grube mit Wurzelschutzvlies aus und beschwerten alles so gut wie möglich mit übrigen Steinen und Split. Das Trampolin sollte schließlich heute Nacht von der Schnullerfee gebracht werden.

Die übrige Zeit nutzen wir, um noch ein paar Büsche umzupflanzen und die Bank vorm Haus aufzubauen.

Randsteine und Untergrund

Der Mittwoch stand weiter im Zeichen der Vorbereitungen für die Terrasse. Zuerst ging es daran, die Randsteine zu setzen. Das war jetzt kein so großes Problem, sondern in erster Linie Maßarbeit. Da wir am Vortag aber noch gemerkt hatten, dass die Begrenzung um das Beet vor dem Wohnzimmerfenster von der Höhe her nicht mehr so richtig passte, mussten diese Steine auch noch neu gesetzt werden.

Dank einem Anhänger voll Fertigzement mit 8-Stunden-Verzögerer gingen die Arbeiten gut voran.

Weil ich nicht so wirklich helfen konnte (Diddi und Schwiegerpapa gingen in der Arbeit voll auf), fing ich derweil an das Beet an Nachbars Garage auszuheben. Die Blechkanten um die Bepflanzung herum war seither gut und schön, aber dazwischen ging das Gras in schmalen Ausschnitten bis zur Wand. Damit war es für den Rasenmäher unerreichbar und die ganze Ecke wurde wöchentlich zum Gärtner-Alptraum.

Als wir gegen Mittag merkten, dass irgendwie noch ziemlich viel Beton übrig war, widmete ich mich voll dem Beet und dem Graben außen herum, damit ich noch am selben Tag die Randsteine setzen konnte. Wie schon vor 7 Jahren an der Südseite des Gartens, gelang das ziemlich gut. Zuletzt wurde noch der zweite Anhänger voll Schotter auf der zukünftigen Terrasse verteilt.

Der Bagger rückt wieder an

Am Dienstag nach Ostern sollte es endlich richtig losgehen. Wie sich Hanna auf diesen Tag gefreut hat! Ein Bagger in unserem Garten! Die Freude bestand aber schon immer mehr aus Angst. Sie wollte lieber aus dem sicheren Wohnzimmer heraus zugucken.

Das Wetter war, wie es sich bei uns für den Bau einer Terrasse gehört, sehr nass. An den ersten beiden Tagen dieser Woche graupelte es immer wieder. Teilweise blieb das auch eine Weile liegen. Erst ab Donnerstag war es erträglich, trocken und teilweise schön sonnig.

Jedenfalls kam Diddi mit dem gemieteten Bagger auf dem Anhänger angefahren und lud ab. Das Dach vom Bagger mussten wir abschrauben, damit er durch den Carport passte — das war aber so geplant.

Wie das mit Baggern auf nassen Wiesen so ist, wurde das schnell zu einer Schlammschlacht. Zuerst kam die Verlängerung der Terrasse um etwa 2,50 m dran. Anschließend musste sich der Bagger nur umdrehen, um das Loch für das Trampolin zu graben: 2,60 m im Durchmesser und in der Mitte 70 cm tief.

Nebenbei haben wir den Rand um die bisherige Terrasse herum mit dem Spaten abgegraben und tief genug für die neuen Randsteine gemacht.

Die Erde schafften wir mit 6 Fahrten im Anhänger nach Oberhausen, wo wir sie auf dem Hof von Team Hummel abladen durften.

Der Bagger musste zuletzt noch die Überreste vom Baum ausgraben und die Buchsbäume vor dem Haus beseitigen. Dann durfte er auch schon wieder zurück auf seinen Anhänger.

Das alte Holz muss weg

Am Freitag und Samstag vor Ostern haben wir gleich mal die bei Hornbach vorab bestellte und gelieferte Gartenbox aufgebaut. Ein Unterfangen, das zu zweit letztendlich 3 Stunden dauerte. Nun ja, die Bewertungen deuteten etwas in der Richtung an. Wie auch immer, sie stand (rum) und diente fortan Hanna als Hühnerstall — alles bestens.

Wichtiger war, die alte Terrasse abzubauen. Das ging einigermaßen gut, dauerte aber dank festgefressener Schrauben auch seine Zeit. Wie immer gilt: Wenn es dann endlich richtig läuft, ist man fertig. 6 bis 8 Akkuladungen später war sie weg und das Gewirr aus Spinnen, Löffeln und heruntergefallenen Überraschungsei-Spielsachen kam zum Vorschein.

Die Betonplatten, die das Fundament ausmachten, waren mit Gewalt einigermaßen gut zu beseitigen. 56 Platten sahen noch gut aus und wurden schnellstmöglich verschenkt, der Rest wurde abtransportiert.

Das Terrassenholz haben wir per Kettensäge fachgerecht in kaminofengroße Stücke zerkleinert. Nach dem Stapeln war es weniger als erwartet, was uns nicht unrecht ist. Die nächsten paar Winter sind wir jedenfalls versorgt.

Das war doch gleich mal ein würdiger 9. Hochzeitstag. Das dazugehörige „Feiern“ haben wir auf den Freitagabend vorgezogen: wir waren mit Yvonnes Eltern beim Griechen in Rechberghausen.