Archiv der Kategorie: Hanna

Hier landen nach und nach alle Artikel, die wir über unsere Tochter Hanna schreiben. Natürlich geht es dabei hauptsächlich darum, Bilder und Videos zu zeigen. Einige Inhalte und alle Bilder können nur von ausgewählten Personen eingesehen werden.

Hannas 35. Monat

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Endlich hat der Frühling richtig Einzug gehalten und ist sogleich in den Sommer übergegangen. Für den 10. Mai wurde pünktlich perfektes Geburtstagswetter geliefert, was für diesen Tag ja eher eine Seltenheit ist. Bis zum 3. Juni hatten wir fast nur gutes Wetter. Hanna kam das natürlich sehr gelegen, um den Garten unsicher zu machen und neue Sprünge auf dem Trampolin zu üben. Pünktlich zum frisch eingesäten Rasen kam nun aber der Regen durch.

In den letzten beiden Wochen musste Hanna leider etwas zurück stecken, weil wir Abends jede Menge Arbeit im Garten hatten. Der umgepflügte Rasen musste aussortiert und die Erde glatt gerecht werden. Oben drauf kam eine Schicht neue Rasenerde. Das hat fast zwei Wochen lang jeden Abend ausgefüllt. Wir haben Hanna aber gleich mit eingespannt. Mit ihrem Traktor hat sie fleißig mit Erde von einer Ecke des Gartens in die andere transportiert. Jetzt ist aber genug mit der Arbeit und über das Pfingstwochenende hatten wir endlich wieder mehr Zeit für sie. Jetzt müssen wir Hanna nur noch gute 2 Wochen lang davon abhalten, über das frisch gesäte Gras zu laufen.

Inzwischen bemerkten wir wieder viele Veränderungen an Hanna, nicht zuletzt, dass sie jetzt fast grundsätzlich bockig wird, wenn sie Mittagsschlaf machen soll. Wir haben den Mittagsschlaf schon von 2 Stunden auf 1¼ Stunde reduziert, weil sie abends einfach ewig nicht mehr einschlafen wollte. Das hat geholfen, aber nun kommt eben auch die Trotzphase verstärkt durch.

Weiterhin spielt Hanna jetzt wieder etwas anders. Sie würfelt alle möglichen Spielsachen zusammen, die dann irgend eine andere Bedeutung bekommen. Mit dem versammelten Spielzeug wird dann Picknick mitten im Zimmer gemacht, oder wir müssen alle mit dem Bus irgendwo hin fahren. Das ist für uns jetzt zwar nicht so gut, weil Erwachsene ja mit dieser Art zu spielen meistens nicht so viel anfangen können. Aber es zeigt deutlich, dass Hanna eine lebhafte Fantasie entwickelt. Alles in Ordnung also — auch wenn wir uns manchmal die Zeit zurück wünschen, als sie von ihren Autos nicht genug bekommen konnte.

Hannas 34. Monat

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Der Schnuller ist Geschichte! Monate lange psychologische Vorarbeit und andauernde Gehirnwäsche haben sich nun ausgezahlt. Hanna schläft ohne Schnuller! Na gut, ganz so dramatisch war es dann doch nicht.

Also, wie lief das eigentlich ab: Nachdem wir schon immer wieder davon erzählt hatten, hat Hanna im März einen Brief an die Schnullerfee abgeschickt, in dem sie bekundete, ihren Schnuller abgeben zu wollen. Dafür wünschte sie sich ein Trampolin. Nach kurzer Zeit kam eine Antwort von der Schnullerfee. Mama und Papa sollten im Garten ein Loch graben, über das ein Trampolin passen würde. Wie praktisch, dass wir sowieso gerade einen Bagger da hatten.

Das Loch war fertig und bereit für die Schnullerfee, ihr Versprechen einzulösen. Als Hanna von Oma & Opa nach Hause kam, brauchte es keinerlei Überredungskunst. Bereitwillig warf sie ihre drei Schnuller in das Loch, um der Schnullerfee damit zu signalisieren: Ich bin bereit, kannst kommen. Am liebsten hätte sie ja darauf gewartet, aber die Schnullerfee ist ja ein wenig scheu und kommt nur nachts, wenn die Kinder schlafen.

Was problemlos angefangen hatte, wurde abends beim Duschen zum Drama. So dicke Tränen und herzerweichendes Jammern gab es wohl noch nie. „Hanna Schnuller unbedingt brauchen!“ Na gut, das hatten wir erwartet und mussten da durch. Nach mehrfachem Trösten klappte es mit dem Schlafen dann doch erstaunlich gut.

Am nächsten Morgen lief alles wie vorprogrammiert. Hanna raus aus den Federn, in ihr Zimmer, Rollladen hoch, rauf auf ihr Podest und aus dem Fenster gucken. „Trampelin!“ Wir konnten sie kaum bremsen, nicht schon im Schlafanzug hüpfen zu gehen.

Die nächsten Abende verliefen schon deutlich besser. Hanna fing zwar immer wieder davon an, dass sie ihren Schnuller unbedingt braucht, aber mit ein wenig Ablenkung und Trost war das leicht ausgestanden. Nach über zwei Wochen hat sie es auch aufgegeben, das Trampolin zurückgeben zu wollen, um ihren Schnuller wieder zu bekommen.

Ich bin so traurig! Habe meinen Schnuller in das große Loch im Garten geworfen, damit die Schnullerfee mir dafür ein Trampolin bringt. Aber jetzt habe ich gar keinen Schnuller mehr! Das ist so ungerecht!

Hannas 33. Monat

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Hanna wird frech! Naja, auf ihre Art eben. Sie probiert wieder sehr viel aus — hauptsächlich, was passiert, wenn man seinen eigenen Kopf durchsetzen will. Wenn man sie in ihre Schranken weist, bekommt man als Antwort jetzt öfter mal „bla bla bla“ zu hören.

Das Wetter meint es gut mit uns, und so will Hanna jetzt auch jeden Tag „ganz lange draußen spielen“. Tatsächlich hat sich unser Abendprogramm durch den vielen Sonnenschein und die Zeitumstellung etwas verändert. Es wird bis zur letzten Minute draußen gespielt. Abendessen ist dann auch mal deutlich nach 18 Uhr. Bevor der Fernseher sein Abendprogramm zeigen darf — das jetzt aus 2 Folgen Bobo Siebenschläfer oder anderen Serien besteht — spielen wir immer öfter noch eins von Hannas Spielen.

Langsam wird es ernst: der Schnuller kommt weg. Hanna beteuert in letzter Zeit verstärkt, dass sie ihn „unbedingt braucht“. Dabei ist er doch schon lange der Schnullerfee versprochen. Die hat schon angekündigt, dass sie ihn nach Ostern gegen ein Trampolin eintauscht, sobald wir ein Loch dafür gegraben haben. Wir sind gespannt was das für Kämpfe und (Schrei-) Krämpfe geben wird. Wahrscheinlich ist das Betteln um ein Pflaster für den Finger mit dem riesigen Aua noch gar nichts dagegen.

In jedem Fall liegen spannende Wochen vor uns. Nicht mehr lange, dann kommt der Bagger (Hanna will von drinnen gucken). Und wir haben angefangen, unsere Terrasse weg zu machen (dann kann Hanna ja gar nicht mehr spielen)!

Hannas 32. Monat

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Blitzschnell ist der Februar vorbei gegangen und hat uns mit weiterem Schnee verschont. Hanna schien nichts dagegen zu haben. Sie freut sich ganz offensichtlich auch die warme Jahreszeit. Laufrad, Dreirad und Traktor sind bei jeder Gelegenheit im Einsatz. Und endlich kann man auch wieder auf den Spielplatz. Wir sind auch froh darüber, weil sie zuhause in letzter Zeit oft nichts mit sich anzufangen weiß und dann nur Blödsinn macht.

Bei den anderen Kindern auf dem Spielplatz konnte Hanna kürzlich aus ihrem sicheren Versteck (der Nestschaukel) heraus ein Spiel beobachten. Ein Kind hält sich immer die Augen zu und zählt laut, die anderen rennen weg und verstecken sich. Cool! Das müssen wir jetzt auch immer spielen. Hanna zählt auch richtig schön und laut. So ziemlich alle Zahlen kommen dabei vor, nur nicht unbedingt in der richtigen Reihenfolge. Auch zuhause im Wohnzimmer setzt sich das Spiel durch. Jetzt muss sie nur noch lernen, dass man sein Versteck nicht gleich verlässt, wenn man nicht gefunden wird.

Der Fasching ist dann zum Glück auch recht schnell vorbei gewesen. Weil es am Faschingsdienstag stark geregnet hat, haben wir den Umzug in Rechberghausen ausfallen lassen. So hat sie ihr Pinguin-Kostüm nur einmal beim Kinderturnen getragen, aber das war ihr auch schon nicht ganz recht. Irgendwie waren alle anderen Kinder als Feuerwehrmann Sam verkleidet! Bis auf Emil, der war Spiderman und hat alle erschreckt. Na, irgendwie ist Fasching noch nicht so Hannas Ding. Nehmen wir ihr nicht übel.

Jetzt wird es Zeit, dass der Frühling kommt. Die Schnullerfee soll endlich kommen und ein Trampolin bringen.