Archiv der Kategorie: Hanna

Hier landen nach und nach alle Artikel, die wir über unsere Tochter Hanna schreiben. Natürlich geht es dabei hauptsächlich darum, Bilder und Videos zu zeigen. Einige Inhalte und alle Bilder können nur von ausgewählten Personen eingesehen werden.

Hannas 46. Monat

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Der April zeigte sich dieses Jahr ausgesprochen sonnig und trocken. Somit konnte Hanna endlich wieder viel draußen spielen. Teilweise war es wirklich schon wie Hochsommer. Nur der Blütenstaub war extrem und machte nicht nur alles gelb, sondern auch die Luft ziemlich ungenießbar.

Das änderte aber nichts daran, dass Laufrad und Roller gefahren, gehüpft, Ball gespielt, Kreide gemalt und mit Wasser rumgematscht wurde. Das wichtigste war aber natürlich das Fahrrad. Was ein paar Tage nach Ostern noch fehlte war das selbstständige Anfahren sowie das Bremsen. Wie Hanna eben so ist, wurde sie dann immer gleich bockig und hatte keine Lust mehr, wenn es nicht so klappen wollte. Aber es dauerte keine zwei Wochen, bis sie plötzlich selbst los fuhr — wackelig, aber ohne Hilfe. Auch die Rücktrittbremse hat sie inzwischen für sich entdeckt.

Als besonderes Highlight gab es in diesem Monat einen Ausflug ins Ravensburger Spieleland. Mit Freizeitparks ist das ja immer so eine Sache, weil Kinder unter 4 oder 6 Jahren da vieles noch gar nicht fahren dürfen. Was das angeht können wir den Park am Bodensee nur empfehlen! Hanna konnte hier fast alles mitmachen. Viele Sachen sind zwar erst für ältere Kinder, dürfen dafür aber in Begleitung eines Erwachsenen genutzt werden. Da hat sich der Eintritt also gelohnt (zumal ich einen praktischen Rabatt über die Firma bekommen habe). Dafür wird es aber spätestens ab 8 Jahren auch zunehmend uninteressant.

Jedenfalls war Hanna fleißig bei der Sache und hat von der Fahrt bis hin zu den Kilometern im Park alles gut mitgemacht. Die Jahreszeit war ideal dafür und das Wetter hat richtig gut mitgemacht. Die Wartezeiten hielten sich sehr in Grenzen. Selbstverständlich war die Rückfahrt dann ausgesprochen ruhig für uns.

Hannas 45. Monat

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Die typischen Winterkrankheiten hielten sich dieses Jahr wieder hartnäckig. Passend dazu hat Hanna einen ausgesprochen turbulenten und launenhaften Monat hinter sich. Von anhänglich über weinerlich bis hin zu bockig war alles vertreten. Aber sie wächst auch wieder und benimmt sich immer mehr wie eine Große. Da muss das eben auch mal sein.

Wie besessen spielt sie wieder mit ihren Autos. Auch Playmobil ist wieder höher im Kurs. Es wechselt sich eben alles ab. Daran ist natürlich auch der Osterhase mit schuld, der das lang ersehnte Freibad und den Spielplatz gebracht hat.

Das Wichtigste war aber wohl Hannas erstes Fahrrad! Das stand am Ostersonntag auch vor der Tür und musste gleich getestet werden. Aber natürlich war da zu viel los, um es in Ruhe ausprobieren zu können. Die ersten richtigen Versuche unternahm Hanna am darauf folgenden Dienstag. Es dauerte nicht lange, bis sie ohne Hilfe geradeaus fahren konnte. Auch die ersten Kurven ohne Unterstützung ließen nicht lange auf sich warten. Nur das Anfahren klappt natürlich noch nicht alleine. Aber nach gerade mal zwei Tagen mit dem Fahrrad kann sie weitestgehend alleine und ohne Stützräder ihre Runden drehen — wir behaupten mal, dass sich die Vorarbeit mit dem Laufrad schon jetzt ausgezahlt hat.

Hannas 44. Monat

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Februar, der Montag der Monate, ist zum Glück schnell vorbei gegangen. Hanna hatte viel Spaß beim Fasching. Wir… auch so. Sie war bei diversen Faschingsveranstaltungen, teilweise vom Kindergarten ausgerichtet. Einmal war sie als Katze verkleidet, dann als Einhorn und dann noch provisorisch als Prinzessin.

Das große Finale war der Faschingsumzug in Rechberghausen. Dort lief sie mit Mama und dem Kindergarten mit — verkleidet als die Maus Frederick. Das war zwar tierisch anstrengend wegen der langen Strecke, die sie laufen musste, aber auch furchtbar interessant. Was es da alles zu sehen gab! Damit es bei den Kindern keine spontanen Angst-Blockaden gibt, waren ein paar der Hexen eine Woche zuvor im Kindergarten und haben den Kindern gezeigt, dass da echte Leute unter den Masken sind. Das hat scheinbar ziemlich geholfen.

Aber wer uns kennt, weiß, dass wir froh sind, wenn jetzt wieder für ein Jahr Normalzustand herrscht. Damit es nicht langweilig wird, sind wir also direkt vom Fasching in die Grippe übergegangen. Erst hat es Hanna erwischt, dann die Mama — den Papa hat’s nur gestreift. Und obwohl es bei Hanna schnell vorbei ging, hat sie es nun Anfang März nochmal bekommen. Diesmal verstärkt mit Husten und einer chronischen Abneigung gegen Hustensaft.

Im Kindi klappt derweil alles sehr gut. Nur ist da gerade Ausnahmezustand wegen der vielen kranken Kinder und Erzieherinnen. Die Gruppen sind bunt gemischt und so lernt Hanna auch viele Kinder und Spielzeuge aus den anderen Ecken des Kindergartens kennen.

Hannas 43. Monat

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Mit dem neuen Jahr haben wir das Abendritual ein wenig verändert. Jetzt bringt nur noch einer von uns Hanna ins Bett. Der andere kommt dann dafür nochmal zur Ablösung, oder wie Hanna es sagt, als „Besuch“. Das haben wir auf den Verdacht hin eingeführt, dass es dann besser laufen würde. Als wir noch beide im Bad um Hanna rumgewuselt sind, wurde sie teilweise ziemlich unausstehlich. Das ist jetzt deutlich besser und es gibt nur noch wenige Tage, an denen sie einfach aufgrund der Müdigkeit nicht mehr mitmacht. Und ewig konnte es so ja auch nicht weiter gehen. Jedenfalls hat sie sich schnell an die Änderung gewöhnt und kommt damit besser klar.

Viel wichtiger ist aber, dass Hanna jetzt auch nachts windelfrei ist. Irgendwann wollte sie einfach keine mehr haben. Und da die Windel morgens meistens trocken war, schafften wir sie einfach ab. Bis auf ein oder zwei kleine Missgeschicke klappt das seither ganz gut.

Auch im Kindergarten ist Hanna weiter voll mit dabei. Sie genießt es, die größte zu sein und deshalb vieles als erste machen zu dürfen. Schwierige Abschiede gibt es nicht mehr. Auch mit den wechselnden Erzieherinnen, die sich wegen Krankheit und Aushilfe teilweise die Klinke in die Hand geben, kommt sie mittlerweile klar.

Derweil schreitet die Kindergarten-Baustelle voran und wir hoffen, dass der Umzugstermin im September gehalten wird. Schlecht ist es aber im Container-Kindi nicht. Einige Dinge sind da angeblich sogar besser als im alten Kindergarten.

Zuhause fährt Hanna gerade voll auf Bücher ab, die sie auf dem Sofa angucken will. Dabei sind Wimmelbücher ganz hoch im Kurs. Sie spielt außerdem gern mit Playmobil und löst Rätselblöcke. Ihre Lieblingsbeschäftigung, das Kneten, wurde kürzlich aber von Bastelbüchern überholt, bei denen sie immer etwas anmalen und fehlende Teile ausschneiden und aufkleben muss. Das sind gerade so die Sachen, mit denen sie sich auch mal länger beschäftigen kann.

Hannas 42. Monat

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Wir haben die Weihnachtszeit überstanden. Ab heute gehen wir wieder zur Normalität über. Hanna hat großen Spaß gehabt. Die Adventszeit war erwartungsgemäß voll mit Besuchen und Vorbereitungen. Das wichtigste war, jeden Tag den Adventskalender zu öffnen. Zuerst musste der von Hanna mit der Schere vom Treppengeländer abgeschnitten werden. Das genügt als Übung, wie man eine Schere trägt. Dann musste der vom Papa auch geleert werden. Ein wichtiges Ritual!

Weihnachten verlief ruhig und ohne Zwischenfälle. Das Christkind war schon um 16 Uhr da. Wahrscheinlich wollte es das große und unhandliche Puppenhaus als erstes los werden. Es war unter einer Decke versteckt, weil es wohl nicht so viel Geschenkpapier auf der Welt gab. Hanna hat zwar mal kurz drunter geguckt, es aber irgendwie nicht registriert und sich daher erstmal über die anderen Sachen unter dem Baum her gemacht. Als da zwar Puppen und Möbel raus kamen, aber kein Puppenhaus, war sie ziemlich enttäuscht! Wir haben sie dann irgendwann mal darauf aufmerksam gemacht, was da eigentlich großes in der Ecke steht. Der Blick war unbezahlbar. Auch den Bahnhof, das Riesenrad und die Achterbahn hat das Christkind noch gebracht.

Zwischen den Jahren war der Papa zuhause, was zur Zeit wieder sehr wichtig ist. Man ist diesbezüglich gerade etwas pingelig.

Silvester haben wir äußerst unspektakulär über die Runden gebracht. Wir hatten uns nichts vorgenommen und niemanden eingeladen, weil wir vom letzten Jahr noch wussten, dass ab 22 Uhr dank frühzeitigem Geknalle mit einem wachen Kind zu rechnen ist. Und woanders hätte Hanna wohl sowieso nicht geschlafen. Also machten wir schon einen Tag vorher in Hannas Kopf ein großes Fest daraus und erklärten ihr, was da los ist. Lustigerweise schlief sie dann bis Mitternacht durch. Wir weckten sie und haben uns das Feuerwerk vom Fenster aus angesehen. War das aufregend!