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Weihnachten kann kommen

Heute haben wir den Christbaum aufgestellt, der wie jedes Jahr seit meinem Auszug von Opa Gerhard gesponsert wird. Dieses Jahr wurde er sogar geliefert. Wir haben ihn bereits gestern Abend, als Hanna geschlafen hat, hereingeholt und vorbereitet. Heute dann nach dem Frühstück haben wir uns ans Schmücken gemacht. Hanna hat begeistert zugeschaut, wie Papa und Mama die roten und silbernen Kugeln und Sterne dran gehängt haben.

Nach dem Mittagessen hat Papa unter strenger Beobachtung von Hanna die neue Holzeisenbahn aufgebaut. Papas Ehrgeiz sei Dank ist es nun eine schöne Bahn mit Brücke geworden. Hanna war von dem Ergebnis sichtlich begeistert und musste gleich die Lok genauer prüfen (essen).

Nun werden wir noch den 4. Advent genießen und freuen uns schon auf Weihnachten — das erste Weihnachten zu dritt.

Hanna isst Brei

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Mittlerweile hat sich essenstechnisch einiges getan. Nachdem Hanna seit einigen Wochen ja schon abends fleißig ihren Brei isst, gibt es nun mittags auch immer einen leckeren Brei.

Bisher hat ihr auch alles geschmeckt, was man ihr so unter der Nase reinfüttert. Die ersten Löffel beäugt sie manchmal etwas kritisch, aber dann legt sie los. Wichtig ist dabei nur, dass sie noch nicht zu müde ist, denn sonst klappt das mit dem Essen nicht.

Nach Kürbis, Pastinaken und Kartoffeln sind wir mittlerweile auch beim Fleisch und Fisch angekommen. Mit Karotten sind wir noch etwas vorsichtig, weil die scheinbar gewisse Verdauungsprobleme auslösen. Kürbis- und Kartoffelbrei mache ich selber, die Fleisch und Fischbreie werden aber zugekauft und mit untergerührt. Das lohnt sich nicht selber zu machen. Wir hätten es nicht gedacht, aber auf den Lachs ist sie total abgefahren.  Allerdings lassen die Fleischbreie in Sachen Geruch zu Wünschen übrig. Bei anderen könnte man denken, man gibt ihr Katzenfutter. Nein, das tun wir nicht. Ist halt Bio. 🙂

Nachdem der eingefrorene Kürbisvorrat mittlerweile aufgebraucht ist, werde ich jetzt wieder neuen anschaffen, damit Hanna immer etwas zu essen vorrätig hat. Das eine oder andere Glas wird aber auch gekauft.

Wir freuen uns schon auf die Zeit, wenn Hanna dann vollends Schwabe wird: nämlich dann, wenn endlich Spätzle gegessen werden! Aber bis dahin gehen noch viele Teller Brei in den Magen unseres Krümels.

Wonneproppen

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Die letzten Wochen besuchten wir freitagabends immer von 17 bis 18.30 Uhr bei unserer Hebamme die Wonneproppen.  Das ist eigentlich eine schöne Idee, die Babys zu fördern und sie mit etwa gleichaltrigen in Kontakt zu bringen. Sieben kleine Jungs und Mädels inklusive Hanna wurden nackig in Schwung gebracht. Nebenbei konnten die Mamis unter sich und mit der Hebamme Erfahrungen austauschen und die eine oder andere Frage klären. So gab es noch den einen oder anderen Tipp zu erfahren. Manchmal war man einfach auch nur froh, dass man mit manchen Situationen nicht alleine ist und die neueste Macke keine Eigenart des eigenen Kindes ist, sondern dass die anderen Kinder auch so ticken.

Angefangen hat es meistens mit etwas Kitzeln mit Massagebällen und Bürsten. Dann lagen die Jungs und Mädels auf Bällen (weiche Pilates-Bälle) und wurden so hin und her gerollt.  So wurde der Gleichgewichtssinn gefördert und auch die Motorik. Danach wurden die kleinen Würmer von Kopf bis Fuß von den Mamas durchmassiert und verwöhnt und konnten entspannen. Zum Abschluss wurde dann immer noch gebadet,  was Hanna und den restlichen Kindern den Rest gab. Wer bisher noch nicht müde war, der wurde es spätestens dann. Nach dem Baden wurden die Kleinen dann immer gleich in die Schlafanzüge gepackt. Hanna hat immer auf dem Heimweg gleich eine Runde geschlafen. Wir haben Sie dann zum Abendbrei geweckt und danach ging es ins Bett.

Einmal war sogar Papa-Abend. Während die Papas mit ihren kleinen schwitzten (denn es herrschte immer so um die 24 Grad), gingen wir Mamas in Ruhe Kaffee trinken und überließen unseren Männern die Arbeit. Nach diesem Abend hat auch Bert verstanden, warum ich freitagabends immer müde war. Er hatte mich immer nett belächelt.

Fazit: Leider ist der Wonneproppenkurs nun aus, aber sowohl Hanna als auch ich haben einiges aus dem Kurs mitgenommen und werden damit weiter machen. Und wir Mütter werden auch in Kontakt bleiben und uns wieder treffen.

Generationen-Wiege

WiegeDiese wunderschöne – aber auch alte – Wiege haben wir zu neuem Glanz erstrahlen lassen. Was man ihr überhaupt nicht ansieht: Sie ist schon über 35 Jahre alt und es hat schon der eine oder anderen aus der Familie darin gelegen. Angefangen bei meinem Bruder über meine Cousinen und Cousins – und auch ich haben in dieser Wiege die eine oder anderen Stunde verbracht.

Allerdings war die Farbe nicht schon immer weiß, sondern, wie damals eher üblich, schwarzbraun. Meine Eltern sind auf die Idee gekommen, diese wunderschöne, massive und noch super erhaltene Wiege wieder neu aufleben zu lassen. Weil dunkles Holz nicht mehr so modern ist, haben Sie es bei einem Maler in Weilheim in neutralem Weiß neu lackieren lassen. Und siehe da: sie sieht aus wie neu!

Noch kurz ein Nestchen gekauft und schon haben wir eine wunderschöne Wiege für unseren Sonnenschein. Danke nochmals an die werdenden Großeltern für dieses tolle, einzigartige Geschenk. Eure Enkeltochter wird es Euch danken!

Wiege (von innen)Und so sieht das dann übrigens aus Sicht des Bewohners aus. Unheimlich spektakulär. Fehlen nur noch die Leute, die dann immer rein gucken.