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Hannas 48. Monat

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Heute ist Hannas 4. Geburtstag. Hui, 4 Jahre! Das wird natürlich gefeiert. Nicht nur heute in der üblichen Runde, sondern auch am kommenden Freitag beim ersten richtigen Kindergeburtstag mit 4 Kindi-Freundinnen. Das wird eine erstklassige Einhorn-Party. Wir sind gespannt.

Der Juni drehte sich eigentlich auch um nichts anderes als den bevorstehenden Geburtstag. Die Wochen wurde gezählt wie die Tage beim Adventskalender. Geschenke wurden gewünscht, über den Haufen geworfen und nochmal neu gewünscht. Was für eine Aufregung!

Hannas 47. Monat

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Nun hat Hanna auch die letzte Fahrrad-Hürde genommen: Sie fährt ein Stück bergauf, ohne gleich aufzugeben. Zumindest kommt sie jetzt den kleinen Berg vom Birklesweg zum Burgholz rauf. Für längere Strecken reicht das noch nicht, aber die Kraft kommt ja erst mit der Zeit.

Der Mai ging so sonnig weiter wie der April, aber zum Glück hat es dann zwischendurch doch mal geregnet. Vatertag und Muttertag fielen dieses Jahr jeweils auf einen Geburtstag (oder ist es anders herum?) was natürlich praktisch war. Hanna hat wieder begeistert mit gefeiert und die Aufmerksamkeit auf ihrer Seite gehabt.

Über Pfingsten haben wir einen kleinen Kurzurlaub in Neuhaus bei Nürnberg eingelegt. Neben Nürnberg selbst gab es natürlich den Tierpark zu sehen (nicht so interessant), den Playmobil Funpark (seeehr interessant) und die Maximiliansgrotte (interessant, aber uuunheimlich). Der Nürnberger Flughafen war ein totaler Reinfall, aber dafür war U-Bahn fahren toll. Die haben keinen Lokführer! Wir waren in einer Ferienwohnung eines Bekannten untergekommen, der — was für ein Zufall — auch ein Heimkino im Keller hat. Sehr zu empfehlen! Die Lage ist sehr idyllisch mitten in der tiefsten fränkischen Urlaubspampa, da könnte man noch so viel machen!

Besonders aufregend war natürlich der Playmobil Funpark. Und der ist wirklich gut gemacht! Anders als in den anderen Freizeitparks gibt es hier so gut wie keine Fahrgeschäfte. Dadurch fallen die Eintrittspreise sehr human aus und man muss nirgends anstehen und lange warten. Alles ist den bekannten Themen des Spielzeugs nachempfunden, nur eben in groß zum darauf herum klettern.

Aber es gibt auch zwei große Ecken, wo das Spielzeug selbst ausprobiert werden kann. Allen voran sämtliche Schiffe in einer großen Anlage aus Wasserkanälen auf Spielhöhe. Klar, der Park ist ja auch eine riesige Werbeveranstaltung und der Ausgang ist nur über den Shop möglich. Aber das funktioniert eben ausgesprochen gut. Das ideale Alter für Kinder scheint von 5–8 zu sein. Da kann man wieder mal hin. Die Fahrtzeit hält sich mit etwas über 2 Stunden auch in Grenzen, wenn nicht gerade ein Stau dazwischen kommt.

Hannas 46. Monat

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Der April zeigte sich dieses Jahr ausgesprochen sonnig und trocken. Somit konnte Hanna endlich wieder viel draußen spielen. Teilweise war es wirklich schon wie Hochsommer. Nur der Blütenstaub war extrem und machte nicht nur alles gelb, sondern auch die Luft ziemlich ungenießbar.

Das änderte aber nichts daran, dass Laufrad und Roller gefahren, gehüpft, Ball gespielt, Kreide gemalt und mit Wasser rumgematscht wurde. Das wichtigste war aber natürlich das Fahrrad. Was ein paar Tage nach Ostern noch fehlte war das selbstständige Anfahren sowie das Bremsen. Wie Hanna eben so ist, wurde sie dann immer gleich bockig und hatte keine Lust mehr, wenn es nicht so klappen wollte. Aber es dauerte keine zwei Wochen, bis sie plötzlich selbst los fuhr — wackelig, aber ohne Hilfe. Auch die Rücktrittbremse hat sie inzwischen für sich entdeckt.

Als besonderes Highlight gab es in diesem Monat einen Ausflug ins Ravensburger Spieleland. Mit Freizeitparks ist das ja immer so eine Sache, weil Kinder unter 4 oder 6 Jahren da vieles noch gar nicht fahren dürfen. Was das angeht können wir den Park am Bodensee nur empfehlen! Hanna konnte hier fast alles mitmachen. Viele Sachen sind zwar erst für ältere Kinder, dürfen dafür aber in Begleitung eines Erwachsenen genutzt werden. Da hat sich der Eintritt also gelohnt (zumal ich einen praktischen Rabatt über die Firma bekommen habe). Dafür wird es aber spätestens ab 8 Jahren auch zunehmend uninteressant.

Jedenfalls war Hanna fleißig bei der Sache und hat von der Fahrt bis hin zu den Kilometern im Park alles gut mitgemacht. Die Jahreszeit war ideal dafür und das Wetter hat richtig gut mitgemacht. Die Wartezeiten hielten sich sehr in Grenzen. Selbstverständlich war die Rückfahrt dann ausgesprochen ruhig für uns.

Hannas 45. Monat

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Die typischen Winterkrankheiten hielten sich dieses Jahr wieder hartnäckig. Passend dazu hat Hanna einen ausgesprochen turbulenten und launenhaften Monat hinter sich. Von anhänglich über weinerlich bis hin zu bockig war alles vertreten. Aber sie wächst auch wieder und benimmt sich immer mehr wie eine Große. Da muss das eben auch mal sein.

Wie besessen spielt sie wieder mit ihren Autos. Auch Playmobil ist wieder höher im Kurs. Es wechselt sich eben alles ab. Daran ist natürlich auch der Osterhase mit schuld, der das lang ersehnte Freibad und den Spielplatz gebracht hat.

Das Wichtigste war aber wohl Hannas erstes Fahrrad! Das stand am Ostersonntag auch vor der Tür und musste gleich getestet werden. Aber natürlich war da zu viel los, um es in Ruhe ausprobieren zu können. Die ersten richtigen Versuche unternahm Hanna am darauf folgenden Dienstag. Es dauerte nicht lange, bis sie ohne Hilfe geradeaus fahren konnte. Auch die ersten Kurven ohne Unterstützung ließen nicht lange auf sich warten. Nur das Anfahren klappt natürlich noch nicht alleine. Aber nach gerade mal zwei Tagen mit dem Fahrrad kann sie weitestgehend alleine und ohne Stützräder ihre Runden drehen — wir behaupten mal, dass sich die Vorarbeit mit dem Laufrad schon jetzt ausgezahlt hat.

Diktieren statt Schreiben – Wir brauchen mehr Text!

Ich schreibe eigentlich gerne und viel. Hauptsächlich schreibe ich ja über Heimkinos, aber auch andere Themen brennen mir unter den Nägeln. Diese Seite hier fühlt sich manchmal etwas vernachlässigt weil mir einfach nicht genug Zeit bleibt alles zu schreiben was ich will.

Zwar schreibe ich einen Großteil meiner Artikel und Texte während meinen täglichen Zugfahrten zur Arbeit. Aber mit dem Smartphone tippt es sich sehr langsam. Daher probiere ich hier nun zum ersten Mal aus den Text per Headset zu diktieren um schneller vor an zu kommen. Eine Premiere also. Dieser Beitrag wird komplett von meiner Sprache in Text umgesetzt.

Ich habe mir dazu so ein kleines Gerät zugelegt Komma das ich mir ins Ohr stecke. Was eigentlich zum Telefonieren gedacht ist nutze ich hauptsächlich als Mikrofon. Jetzt bleib halt mal irgendwie so stecken Mann. So sehe ich zwar aus wie ein Geschäftsmann ohne Anzug Komma aber das ist ja heute normal.

Was etwas ungewohnt ist Gedankenstrich weniger für mich Komma mehr für alle anderen Gedankenstrich ist die Tatsache dass ich hier in aller Öffentlichkeit gegen eine Wand rede. Zuerst wirkt das wohl als ob ich telefoniere Komma aber meine Mitreisenden merken sicher schnell Komma dass mit mir irgendwas nicht stimmt. Warum hält der Mist denn nicht? Ist mir aber egal Komma nur die Produktivität zählt.

Die Zugfahrt wird dadurch natürlich sehr abenteuerlich. Ist hier noch frei? Danke. Ich mag es ja selbst überhaupt nicht Komma wenn jemand die ganze Zeit lauthals telefoniert. Mal kurz ist ja in Ordnung aber ich rede ja hier die ganze Zeit. Natürlich versuche ich rücksichtsvoll zu sein. Aber mal ehrlich: Die anderen interessiert es auch nicht, ob sie mit ihrem Business-Kasper-Gehabe jemanden stören. Nächster Halt Mögglingen Ausstieg in Fahrtrichtung rechts. Ich sehe es gar nicht mehr ein Komma rücksichtsvoll zu sein!

Ein großer Vorteil beim Diktieren ist der dass ich nicht damit aufhören muss wenn die Zugfahrt zuende ist. Beim Schreiben verfällt man irgendwann in so eine Art Fluss. Das ist der Moment wo es richtig anfängt zu laufen und die Wörter nur so aus einem heraus fließen. Dieser Zustand stellt sehr verehrte Fahrgäste aufgrund einer Störung im Betriebsablauf verzögert sich die Weiterfahrt um wenige Minuten. Wir bitten dies zu entschuldigen. Na toll Drecksladen. Jeden Tag was anderes. Wo war ich jetzt gleich. Dieser Zustand stellt sich erst so nach ungefähr 20 bis 30 Minuten ein. Da muss ich dann aber normalerweise schon wieder aussteigen. Also komme ich sonst gar nicht erst in diesen Fluss oder zumindest nicht für längere Zeit. Das hemmt die Produktivität erheblich.

Inzwischen bin ich mit dem Zug in meinem Seilbahn Hof horch angekommen und auf dem Weg zum Auto. Dank Bluetooth bricht die Verbindung zwischen Smartphone und Headset nicht ab. Ich diktiere also fröhlich weiter Komma bleibe im Fluss und schaffe noch den einen oder anderen Satz Komma bis ich am Auto angekommen bin.

Auch beim Autofahren setze ich mein Diktat fort. Im Auto sitzt man ja normalerweise nur da und wartet bis man ankommt. Diesem Schicksal entkomme ich nun und nutze die Fahrtzeit für produktives Schreiben. Komm jetzt fahr du Depp.

Das mag jetzt natürlich erstmal riskant erscheinen oder sogar verboten. Bei genauerer Betrachtung ist aber nichts weiter dabei. Telefonieren mit Headset oder Freisprechanlage ist genauso erlaubt wie sich mit dem Beifahrer zu unterhalten. Also kann ich mich genau so gut per Headset mit meinem Diktiergerät unterhalten. Na komm grüner wird’s nicht! Wenn ein erhöhtes Maß an Konzentration nötig ist Komma kann ich ja sogar beliebig lange Pausen machen.

So kann ich nun also meinen gesamten Arbeitsweg sinnvoll nutzen um mehr zu schreiben. Ich sehe es schon kommen Doppelpunkt auch diese Seite wird sich bald kaum noch vor neuen Beiträgen retten können.

Ich bin gespannt Komma wie gut dieser Text geschrieben ist. Satz Zeichen sollen ja angeblich beim Diktieren kein Problem mehr sein. Da ich der modernen Technik voll vertraue Komma drücke ich daher direkt mal auf veröffentlichen.