Alles muss fertig werden

Der Freitag diente zur Fertigstellung aller übrigen Arbeiten. Zuerst wurde die Terrasse gerüttelt und alle größeren Fugen mit Beton geschlossen. Beim Rütteln ging eine Platte kaputt und musste ausgetauscht werden. Zum Schluss konnten wir auch schon Sand in die Fugen kehren.

Dann kam der Weg neben dem Haus dran. Bisher hatten wir dort die Holz-„Zunge“, die für eine Unterbrechung im Weg sorgte und gleichzeitig den Deckel der Zisterne verdeckte. Die Konstruktion aus dem ersten Terrassenholz war ziemlich cool. Und mindestens genauso unpraktisch, wenn man mal in die Zisterne gucken wollte. Sie wegzunehmen war einfach, aber sie danach wieder passend hinzulegen, war ein Geduldsspiel.

Also hatten wir Pflastersteine beschafft, die den ursprünglichen möglichst ähnlich sahen. Die Größe ist identisch, aber die Farbe ist ein wenig anders. Aber über die Jahre werden sie sich sicher etwas anpassen. Auch das Muster konnte Diddi einigermaßen fortsetzen. Es gibt nur eine Reihe, die jetzt nicht den richtigen Versatz hat. Aber so ist das nun eben. Das fällt ganz klar unter die Kategorie: gleich richtig entscheiden und alles so einfach und kompakt wie möglich halten — hätten wir das beim Hausbau schon beherzigt, wäre das von Anfang an ein durchgehender Weg gewesen.

Gleich daneben haben wir das Beet neben der Garage sowie das Beet vor dem Wohnzimmerfenster mit frischen Steinen gefüllt. Jetzt sieht das auch endlich ordentlich aus.

Die Sickergrube an der Terrasse habe ich auch gleich noch neu gegraben bzw. passend erweitert und mit der nötigen Menge Steine ausgefüllt. Einen Rand hat sie jetzt nicht mehr. (Es hat übrigens Spaß gemacht, den Halbkreis aus Pflastersteinen, der die Sickergrube vorher umgab, mit einem großen Hammer auszuschlagen — wie Zähne!) Wenn die Wiese dann in der Höhe angeglichen wird, schließt sie direkt an die Steine an. Mal sehen, wie das so wird.

Das Trampolin, dass die Schnullerfee in der Nacht gebracht hat, haben wir noch schnell verankert, damit es nicht vom Wind weg geweht wird. Hanna war ja den Tag über darauf ziemlich aufgeräumt.

Zuletzt haben wir hier und da ganz viel aufgeräumt, übrigen Dreck weggeschaufelt und eine letzte Fahrt zum Kompostplatz unternommen. Ziel für diesen Tag war es, den Garten wieder so halbwegs benutzbar zu machen. Das war nicht ganz einfach und erst recht nicht immer möglich, weil bei solchen Arbeiten eben alles ein wenig in Mitleidenschaft gezogen wird. Aber da wir die Höhe des Bodens in den kommenden Wochen ohnehin noch angleichen müssen (durch die verlängerte Terrasse merkt man jetzt sofort, wie die Wiese auf einer Seite stark ansteigt), wird das ja alles nochmal umgegraben.

Alles in allem haben wir das Wochenziel erreicht und sogar noch einiges an zusätzlicher Arbeit geschafft. Jetzt bleibt noch eine Woche Urlaub, damit wir uns von alledem erholen können.

Ein Gedanke zu „Alles muss fertig werden

  1. Super geworden, uns gefällt es. Haben die Baumeister gut gemacht. Nun müssen nur noch schöne sonnige Tage und warme Grillabende kommen. Auch die Schnullerfee hat doch den richtigen Beitrag geleistet.
    Wir wünschen Euch Drei viele schöne Terrassenstunden.

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