Der Schmetterlingseffekt

Vorsicht, heute wird es filosofisch. Wir gehen der Frage nach, warum die zwei Sekunden, die Ihr damit verbringt, darüber nachzudenken, dass dieses Wort falsch geschrieben sein muss, Euer Leben grundlegend verändern können.

Schmetterling

Es hat ja jeder so seine eigene Weltanschauung (ein tolles Wort übrigens, weil es eines der wenigen ist, die vom Deutschen ins Englische übernommen wurden, statt immer nur umgekehrt). Ein Großteil der Menschheit glaubt ja an verschiedenste Gottheiten; andere glauben an Schicksal, Vorherbestimmung, Sternzeichen oder sonstige Mächte, die ihr Leben im Griff haben. Diese Einleitung liest sich so, als wäre mir irgendwas widerfahren — aber keine Angst, es ist alles in Ordnung. Ich will nur mal über ein Thema schreiben, das ich irgendwie ziemlich spannend finde. Nicht das mit den Gottheiten. Ich bin ja eher dafür bekannt, nicht(s) zu glauben, sondern die Dinge einfach so zu sehen, wie sie sind. Mir hat der Gedanke nie gefallen, dass irgend ein körperloses Wesen, eine mystische Kraft oder eine Kombination aus mehreren davon mein Leben bestimmen sollen. Es gibt wesentlich einleuchtendere Erklärungen dafür, wie die Dinge funktionieren. Über jene davon, die ich auf Anhieb einleuchtend finde, will ich hier mal ein wenig filosofieren (da, schon wieder zwei Sekunden).

Kurz gesagt geht es um die populäre Chaos-Theorie und den damit verbundenen Schmetterlingseffekt. Ich werde hier jetzt aber nicht auf die damit einher gehende Wissenschaft eingehen. Wie viele andere auch habe ich 1993 zum ersten Mal davon gehört, als die Chaos-Theorie im größten Filmerfolg dieses Jahres, Jurassic Park, erklärt wurde. Danach hatte zumindest jeder schon mal davon gehört, aber ziemlich schnell geriet das wieder in Vergessenheit (nicht, dass die Dinos da die Leute gefrühstückt haben, sondern die Sache mit dem Schmetterlingseffekt).

Das ist schade, wo das doch so ein interessantes Phänomen ist. Ich würde sogar so weit gehen, zu sagen, dass der Schmetterlingseffekt — und damit das ihm zugrundeliegende Chaos — die alles beherrschende Kraft ist; die Erklärung, warum alles so passiert, wie es passiert, und alles so ist, wie es ist.

Sind wir jetzt endlich alle in Filosofie-Stimmung? Sehr gut.

Der Schmetterlingseffekt wird üblicherweise so erklärt: Ein Schmetterling schlägt mit den Flügeln und auf der anderen Seite der Welt gibt es Regen statt Sonnenschein. Klingt erstmal lustig, erzeugt dann aber doch eher eine Reaktion wie zum Beispiel: „Hä?“

Eine Erklärung aus dem täglichen Leben

Ich binde mir jeden Morgen ungefähr zur selben Zeit die Schuhe, verlasse das Haus, fahre mit dem Auto zum Bahnhof und anschließend mit dem Zug weiter zur Arbeit. An einem Morgen gelingt mir die Schleife nicht sofort, weil mir der Schnürsenkel durch die Finger flutscht. Ich verlasse dadurch das Haus 8 Sekunden später, als ich es getan hätte, wenn mir die Schleife gleich auf Anhieb gelungen wäre.

An einer Kreuzung, an der ich auf eine Hauptverkehrsstraße einbiege, komme ich dadurch ebenfalls 8 Sekunden später an. Wäre ich nicht 8 Sekunden später dran, hätte ich sofort fahren können; aber heute muss ich auf einen Lkw und diverse nachfolgende Fahrzeuge warten. Somit bin ich jetzt 28 Sekunden später dran.

Der Lkw ist naturgemäß langsam und ich schleiche hinter der Karawane her. An einer Ampel erwische ich so außerdem die Rotphase, obwohl ich schon längst weiter wäre. Den Parkplatz erreiche ich deshalb 4 Minuten später, als wenn ich noch vor dem Lkw in die Straße eingebogen wäre.

Wie das mit Parkplätzen so ist, an denen mehrere Autos pro Minute ankommen, ist mein Stellplatz, den ich eigentlich bekommen hätte, nun belegt und ich muss mir einen anderen suchen. Auf diesem anderen Stellplatz steht später jemand neben mir, der an diesem Tag etwas schusselig ist. Beim Öffnen seiner Tür macht er mir eine fette Delle in den Lack, zieht es aber vor, so zu tun, als wäre nichts gewesen. Zwei Wochen später finde ich mich in der Autowerkstatt wieder und bezahle die reparierte Delle selbst.

Seht Ihr, wohin das führt? Der Schnürsenkel ist der Schmetterling, die dicke Werkstattrechnung ist das Regenwetter. Ein winziger, scheinbar völlig unbedeutender Auslöser führt zu einer Kettenreaktion, die eine deutlich spürbare Folge nach sich zieht.

Man kann diese Kettenreaktion vom Kleinsten bis ins Größte nachverfolgen — oder es zumindest versuchen. Was mag für den widerspenstigen Schnürsenkel verantwortlich gewesen sein? War er vom Vortag nass? Lag es daran, wie er über Nacht gebogen lag? Der kleinste Millimeter, jede Faser des Schnürsenkels, sogar die Laune desjenigen, der den Schnürsenkel in den Schuh eingezogen hat, kann dazu geführt haben.

Interessantes Gedankenspiel? Gut, weiter geht’s.

Müssen wir uns Sorgen machen?

Die Delle im Lack ist ja noch eine Kleinigkeit. Aber die selbe Schnürsenkel-Situation oder etwas beliebig anderes, das mich am Morgen aufhält, kann weitaus größere Folgen haben. Jeder einzelne Verkehrsunfall, der täglich passiert — ob mehr oder weniger tragisch — passiert nur deshalb, weil jeder der Beteiligten genau zu dem Zeitpunkt losgefahren ist, zu dem er losgefahren ist.

Bedeutet das jetzt, dass man es tunlichst vermeiden sollte, dass Haus auch nur um eine Sekunde verspätet zu verlassen? Ist jeder, der mich unterwegs aufhält, ein potenzieller Unglückverursacher?

Nein. Dem Schmetterlingseffekt ist es herzlich egal, was die Folge des Flügelschlags ist. Das Chaos kennt keine Bewertung der Dinge. Ein Unfall ist auch nur etwas, das eben passiert. Dass er etwas schlechtes ist, weil dabei Dinge kaputt gehen, Kosten entstehen, Menschen verletzt werden oder sogar sterben, entscheiden wir selbst. Nur der Mensch teilt Dinge in gut und schlecht auf. Jede Abweichung im morgendlichen Ablauf kann nicht nur zu etwas schlechtem führen, sondern auch zu etwas gutem. Die 8 Sekunden, die sich hinter dem Lkw zu 4 Minuten hochschaukeln, können einen schweren Unfall genauso verhindern, anstatt ihn zu verursachen.

Wir können also nicht einfach sagen: Wenn ich so oder so handle — wenn ich dies oder das vermeide — verhindere ich, dass mir schlimme Dinge passieren. Wir können zwar beeinflussen, dass die Dinge anders passieren, aber wir können nicht beeinflussen, ob sich daraus etwas gutes oder schlechtes ergibt. Außerdem können wir keinen Vergleich mit der alternativen Realität anstellen, die es gegeben hätte, wären die Anfangsparameter anders gewesen.

Das bedeutet, wir können das Wissen über den Schmetterlingseffekt nicht zu unserem Vorteil nutzen. Schade eigentlich.

An dieser Stelle sei auch die Geschichte über den alten Bauern und seinen Sohn zitiert, denen ein Unglück nach dem anderen passiert. Aber der Bauer — offenbar bestens vertraut mit modernen Theorien, kluger Mann — kommentiert jedes Unglück nur mit „Wer weiß, wozu es gut ist?“, bis schließlich etwas gutes daraus wird.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Die meisten Dinge, die uns täglich passieren und spürbare Veränderungen in unserem Tagesablauf hervorrufen, beschränken sich auf diesen einen Tag. Das hat zwar nichts mit dem Tag selbst zu tun, aber viel mehr damit, dass wir irgendwann nachts in der Regel zur Ruhe kommen und da nicht viel passiert. Den nächsten Tag beginnen wir dann sozusagen neutral.

Aber auch tagsüber gibt es diese Punkte, die vieles glatt bügeln. So ist es zum Beispiel völlig egal, wann genau ich das Haus innerhalb einer gewissen Zeitspanne verlasse, da ich letztendlich immer meinen Zug erreichen werde. Der Zug wird mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht von mir beeinflusst. Er fährt zur selben Zeit ab, ob ich nun länger warte oder gerade noch so hinein hechten kann. Damit ist mein möglicherweise holpriger Start in den Tag durch die Zugfahrt vorübergehend zurück gesetzt. Auswirkungen hat das höchstens wieder am Abend, wenn ich aus dem Zug aussteige — bedingt durch den Parkplatz.

An dieser Stelle seien allerdings die chronischen Zuspätkommer gewarnt: Ein paar Millisekunden können entscheiden, ob Ihr die Tür des Zugs noch offen halten könnt, oder ob Ihr mit dem nächsten fahrt. So wird aus dem Schnürsenkel ganz schnell eine Stunde. Und wer weiß, was in dieser Stunde Wartezeit alles passieren kann. Vielleicht lernt Ihr ja die Liebe Eures Lebens kennen. Also kommt lieber weiterhin immer viel zu knapp. Oder auch nicht. Wer weiß.

Allerdings gibt es auch viele Gegebenheiten, die eine Veränderung unweigerlich über die Tagesgrenze hinweg bewirken. Komme ich 5 Minuten zu spät zur Arbeit, verändert das mein geschafftes Arbeitspensum möglicherweise erheblich. Somit wirkt es sich auch auf die Arbeit am nächsten Tag aus. In einem Monat arbeite ich vielleicht an völlig anderen Dingen, nur weil ich heute 5 Minuten zu spät gekommen bin. Durch unglückliche Verschiebungen kann das mit der Zeit zu Stress oder Überstunden führen, und damit wiederum zu erheblich weitreichenderen Auswirkungen.

Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit relativ gering, dass sich daraus tiefgreifende Veränderungen in Eurem Leben oder der Weltgeschichte ergeben. Dazu braucht es schon mehr — und da wird es erst richtig interessant.

Dinge, die wirklich einen Unterschied machen

Stellen wir uns einmal jedes Ereignis, das irgendwo passiert, als einen Knotenpunkt in einem wirren Netz vor. Es müssen mehrere andere Ereignisse aufgetreten sein, die zu diesem Knoten hin führen — damit es zu diesem Ereignis kommen kann. Ebenso führt das Ereignis zu mehreren anderen Ereignissen, die sonst anders oder sogar überhaupt nicht aufgetreten wären.

Damit ich den Zug verpasse, ist es erforderlich, dass

  • ich meinen Wecker nicht rechtzeitig höre,
  • ich den Schnürsenkel nicht richtig zu greifen bekomme,
  • der Lkw zum richtigen Zeitpunkt losgefahren ist.

Der Knotenpunkt ist hier der verpasste Zug, der dazu führt, dass

  • ich am Kiosk eine Zeitschrift gegen die Langeweile kaufe,
  • ich die halbe Stunde Verspätung am Abend aufhole und so später nach Hause komme,
  • ich am Abend mangels Zeit einen kürzeren Film anschaue.

Höchstwahrscheinlich hat nichts davon nennenswerte Auswirkungen auf den nächsten Tag. Selbst kleinere Abweichungen haben sich spätestens nach ein paar Tagen neutralisiert. Die Welt dreht sich weiter.

Der Knotenpunkt „Zug verpasst“ ist spürbar, aber hat keine langfristige Bedeutung.

Es gibt allerdings Punkte im Leben, die sehr wohl einen Unterschied machen — den alles entscheidenden Unterschied. Dazu gehören unter anderem:

  • die Arbeitsstelle
  • der Wohnort (im Sinne von die Wohnung)
  • der Lebenspartner
  • die eigenen Kinder

Die Entscheidungen für den einen oder anderen Weg verändern jeden einzelnen Tag unseres weiteren Lebens vollständig. Gleichzeitig hängen sie auch miteinander zusammen. Der klischeehafte Klassiker: Arbeitsstelle führt zu Kennenlernen führt zu Wohnung führt zu Hochzeit führt zu Kinder.

Interessant finde ich daran, zu versuchen, die verschiedenen Ursachen für diese Knotenpunkte zu finden.

  • Jemand hätte seine Partnerin nicht kennen gelernt, wenn er an jenem Tag nicht in dieser Minute vor dem Fahrkartenautomaten gestanden hätte.
  • Er hätte nicht in dieser Minute vor dem Fahrkartenautomaten gestanden, wenn er nicht verschlafen hätte.
  • Er hätte nicht verschlafen, wenn er am Abend zuvor nicht so lange gearbeitet hätte.
  • Er hätte nicht so lange gearbeitet, wenn sein Chef ihm nicht dieses Projekt reingedrückt hätte.
  • und so weiter

Lauter negative Sachen haben letztendlich zu einer guten geführt. Daher, „wer weiß, wozu es gut ist?“

Die Rückverfolgung wird einem aber in den wenigsten Fällen wirklich weit gelingen, weil jede Ursache selbst eigentlich wieder verschiedene Ursachen hat, und diese auch wieder. Das kann ja jeder einmal selbst für sich versuchen.

Die wirkliche Macht des Schmetterlings

Die Auswirkungen der genannten Knotenpunkte sind gigantisch und beschränken sich nicht nur auf das eigene Leben oder das der Familie. Entscheidet man sich, ein Grundstück zu kaufen und ein Haus zu bauen, kann jemand anderes dieses Grundstück nicht kaufen und dort bauen und leben. Stattdessen entscheidet derjenige sich für ein anderes Grundstück, was das Leben seiner Familie im gleichen Maße verändert. Aber auch dieses „Ersatzgrundstück“ kann dann eine dritte Familie, die sich dafür entschieden hätte, nicht kaufen und weicht ihrerseits auf ein anderes Grundstück aus. Diese Kette setzt sich im Grunde unendlich fort. Da sich dazwischen jeweils ein zeitlicher Versatz ergibt („Ups, das Grundstück hat uns jemand weggeschnappt, wir müssen erst ein anderes suchen“), ist so eine Entscheidung theoretisch noch nach Generationen spürbar, ohne dass jemand etwas davon weiß.

Wir hätten zum Beispiel ein Grundstück weiter hinten in unserer Straße gebaut, wäre es nicht zum Zeitpunkt unserer Entscheidung schon vergeben gewesen. Als wir mitten im Bau waren, wurde es plötzlich doch wieder frei. Derjenige, der es reserviert hatte und dann doch abgesprungen ist, hat damit unser Leben, das unserer Nachfahren und das unserer Nachbarn und deren Nachfahren für alle Zeit komplett verändert.

Noch verrückter wird es, wenn man das auf die Ehe bezieht. Gehen wir einmal von der vereinfachten Vorstellung aus, jeder Mensch findet einen Partner, sie heiraten, setzen genau zwei Kinder in die Welt und werden dann gemeinsam alt. Wenn sich ein Paar durch minimale Umstände nicht kennen lernt, finden beide stattdessen einen anderen Partner. Daraus ergeben sich völlig andere Kinder. Wie auch bei dem Grundstück geht die Kette hier immer weiter, weil sie durch ihr Nicht-Kennenlernen zwei anderen Menschen die Partner „weggenommen“ haben, die so jemand anderes kennen lernen müssen. Sobald es also darum geht, dass nicht ein Grundstück vergeben ist, sondern zwei Menschen, geht die Kette in zwei Richtungen los.

Bei näherer Überlegung bedeutet das: Hätte sich vor nicht mal 100 Jahren ein Ehepaar aufgrund einer minimalen Ursache nicht kennen gelernt, würden heute auf dem gesamten Planeten komplett andere Menschen leben!

Dramaturgische Pause.

Echt jetzt, das muss man sich mal vorstellen!

Das ganze wird natürlich etwas entschärft, weil die Realität nicht so vereinfacht (sondern chaotisch) ist. Manche Menschen haben keinen Partner, manche Paare haben keine Kinder, andere dafür eine halbe Schulklasse. Die Auswirkungen sind letztendlich aber die gleichen. Einige Menschen mögen zwar evolutionäre Sackgassen sein (ihr gutes Recht) und sich damit von diesem Teilbereich des Chaos ausnehmen — trotzdem beeinflussen sie mit, ob sich andere Menschen kennen lernen.

Wäre vor zwei Jahrhunderten irgend eine Kleinigkeit anders gelaufen, hätte es all die Wissenschaftler und Erfinder nicht gegeben, die maßgeblich an unserer heutigen Lebensweise mitverantwortlich sind. Interessant ist dabei die Überlegung, ob die wesentlichen Entdeckungen und Erfindungen trotzdem gemacht worden wären — Elektrizität, Verbrennungsmotoren, Internet. Aller Wahrscheinlichkeit nach ja, nur eben von jemand ganz anderen und zu einem anderen Zeitpunkt. Die Chaos-Forschung besagt unter anderem auch, dass chaotische Systeme stets einen bestimmten Zustand anstreben. Vielleicht hätten wir heute schon ein Heilmittel gegen Krebs, wenn Bauer Karle an diesem einen Abend anno 1857 nicht besoffen unterm Tisch gelegen hätte, anstatt mit seiner Holden zuhause den Urgroßvater eines bedeutenden Forschers in die Welt zu setzen.

Auch alle Kriege hätte es nicht gegeben, wären die dafür verantwortlichen Menschen nie geboren worden. Stattdessen hätte es andere Kriege gegeben, weil — egal wie die Geschichte verläuft — immer irgend ein Wahnsinniger aufsteht. Es wäre interessant zu wissen, ob die Tatsache, dass der Mensch veranlagt ist, Macht zu missbrauchen (die Ursache für die meisten modernen Übel), auch ihre Ursache im Chaos einer weiter entfernten Vergangenheit hat. Aber das geht mir jetzt zu weit.


Das alles ist der Schmetterlingseffekt. Wir leben ständig umgeben von absolutem Chaos.

Jede Sekunde, die das Wasser länger oder kürzer im Wasserkocher war, kann entscheidend sein, ob ich mir an meinem Tee den Mund verbrenne oder nicht. Jede Sekunde, die ich das Haus früher oder später verlasse, kann entscheidend sein, ob ich am Abend wieder nach Hause komme.

Alles, was man selbst tut, hat Auswirkungen auf alle anderen. Alles, was alle anderen machen, hat Auswirkungen auf einen selbst.

Interessant wird es dann, wenn etwas scheinbar unbedeutendes — wie der Flügelschlag eines Schmetterlings — sich hochschaukelt und immer größere Folgen nach sich zieht, bis es schließlich zu spürbaren Auswirkungen kommt.

Und zu Eurer eigenen Belustigung könnt Ihr ja mal darüber nachdenken, welches möglichst unbedeutende Ereignis in der Vergangenheit dazu geführt hat, dass Ihr heute da seid, wo Ihr eben seid.

1 Gedanke zu „Der Schmetterlingseffekt

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