Hannas erster Monat

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Hanna ist nun schon einen Monat alt. Die Zeit vergeht seitdem gefühlt doppelt so schnell. Mein Urlaub ab der Geburt waren wahrscheinlich die kürzesten drei Wochen meines Lebens. Dabei heißt es immer, man würde die Zeit langsamer empfinden, wenn man täglich neue Dinge erlebt. Man kennt den Effekt, dass die Zeit mit zunehmendem Alter schneller zu vergehen scheint. Die Ursache ist, dass man für alles Routinen entwickelt und in einen Alltagstrott kommt, den man als Kind so nicht hatte. Das Gehirn spult dann bei diesen immer gleichen Erlebnissen einfach ein Stück vor.

Bei den völlig neuen Aufgaben als Eltern, wie zum Beispiel Atom-Windeln wechseln und Wutanfälle mit Essen besänftigen, müsste die Zeit dann wieder dahin schleichen, wie das zuletzt mit 6 war, als der Sommer niemals zu enden schien. Aber komischerweise war bisher genau das Gegenteil der Fall. Kaum ist das Chaos der Nacht beseitigt und schnell ein Frühstück reingedrückt, ist es auch schon wieder Mittag. Dann kurz ein, zwei Dinge erledigt und schon ist es Abend und man trifft Vorbereitungen für die nächste Nacht, die hoffentlich besser verläuft.

Aber gut, so schlimm sind die Nächte nicht. Nach allem, was wir gehört haben, ist Hanna ein vergleichsweise ruhiges Kind. Außer uns glaubt sowieso niemand, dass die Kleine auch ordentlich schreien kann. Immer, wenn Besuch kommt oder wir irgendwo hin gehen, schläft sie fast ununterbrochen. Zuhause ist dafür dann Action angesagt. Unterwegs anständig — und das völlig ohne bewusste Erziehung. Immerhin schläft sie Nachts vergleichsweise lange. Drei Stunden, manchmal sogar vier, sind fast immer drin. Die Unterbrechungen halten sich auch meistens in Grenzen, was erst ein ausgeklügeltes System aus perfekt angeordneten Baby-Utensilien ermöglicht hat. Nur wenn sie nach 4:30 Uhr aufwacht, ist die Nacht meist endgültig vorbei. Dann wird man nur noch von zwei großen runden Augen erwartungsvoll angesehen: „Bespaße mich, los!“

Inzwischen geht der Papa wieder arbeiten und die Mama schmeißt den Laden größtenteils alleine. Von Montag bis Freitag, wenn am nächsten Morgen die Arbeit ruft, übernimmt sie die Nachtschicht. In den Nächten auf Samstag und Sonntag bin ich dran. Dann darf Krümel morgens auch ab und zu mal eine Runde mit ins große Bett, wenn die Chance besteht, dass die Nacht dadurch um die eine oder andere Stunde verlängert wird. Aber das soll eher die Ausnahme bleiben.

5 Gedanken zu „Hannas erster Monat

  1. Hallo Ihr Drei !

    Wie man sieht, habt Ihr viel Freude miteinander: Soll Euer Leben lang so bleiben !

    Liebe Grüße und einen ganz dicken Kuss: Der Dreiweiberopa, und ich bin das gerne !

  2. Hallo Ihr drei aus der vier! Schon mehr als einmal sahen wir uns dieses Video an und sicher nicht das letzte Mal bis ein weiterer Monat vergangen ist.
    Hanna entwickelt sich bestens!!!
    Weiter so, sicher kann es nur noch mit der Nachtruhe besser werden!?!?
    Liebe Grüße an alle von den Uris vom Nordberg.

  3. Und wieder alle Videos von Hanna angesehen, macht viel, viel Spaß, schöner als ein Film im Kino. Ich freue freue mich schon auf dieses nächste 3 Monate Video.
    Die Uri vom Nordberg.

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