Die ideale Ordnerstruktur für Bilder

Seit mittlerweile 12 Jahren fotografiere ich digital. Da hat sich einiges angesammelt – und ich bin froh, dass das nicht alles in Form von Fotoalben den Keller in ein riesiges Archiv verwandelt. Wofür man vor 20 Jahren noch einen Schrank brauchte, ist heute eine Festplatte nötig, die in jede Hosentasche passt. Dank Full-HD-Beamer lässt sich jeder Dia-Abend von früher™ in Sachen Qualität und Größe locker überbieten. Toll!

Aber genau wie bei Fotoalben und Dias ist bei digitalen Bildern eine gewisse Ordnung unumgänglich, um langfristig den Überblick zu behalten. Und es gibt im privaten Umfeld wohl kaum langfristigere Daten als Fotos, wenn man bedenkt, dass man sich die vielleicht auch noch mit 80 ansehen will.

Programme als Unterstützung

Soinnennetz Natürlich gibt es jede Menge Programme, die bei der Verwaltung von Bildern unterstützen können. Unter Windows ist Google’s Picasa keine schlechte Wahl, auch wenn es für meinen Geschmack etwas zu unübersichtlich ist. Und mal abgesehen davon, dass ich bei der Bildbearbeitung dann doch eher zu professionellen Werkzeugen greife, bringt nahezu jede Verwaltungssoftware ein ganz entscheidendes Problem mit sich: sie macht abhängig. In schätzungsweise 30 Jahren – wahrscheinlich früher – wird es keines der Programme, die man heute verwendet, noch geben. Die Bilder werden in dieser Zeit immer mehr. Wer alle 10 Jahre auf eine neue Software setzt, wird sicher einen Riesenspaß haben, jedes Mal seine ganzen Daten zu übernehmen.

Deshalb habe ich mich, was Bilder angeht, gegen jede Art von Verwaltungssoftware entschieden. Ich bearbeite Bilder mit Photoshop und Lightroom – in ein paar Jahren aber vielleicht nicht mehr. Ich sehe mir Bilder mit unterschiedlichen Geräten an – am PC, am Beamer über den Blu-ray-Player, auf dem Telefon oder Tablet – und irgendwann lasse ich sie mir vielleicht direkt ins Hirn strahlen. Bei all diesen Möglichkeiten, die es gibt und geben wird, kann ich mich nicht von einer Software abhängig machen, die meine Bilder garantiert nicht überdauern wird.

Eine Ordnerstruktur für Bilder

Es gibt eigentlich nur eine Lösung dafür, die auf allen Systemen nahezu identisch funktioniert und im Laufe der Zeit so wenigen Änderungen unterworfen ist, dass man sie bedenkenlos einsetzen kann: eine simple Ordnerstruktur. Und egal wie diese aussieht, muss sie folgende Anforderungen erfüllen:

  • sie muss durchsuchbar sein
  • sie muss nach Datum sortierbar sein
  • man muss sich darin zurecht finden, falls Suchen und Sortieren mal nicht möglich sind
  • und als Bonus: man sollte einzelne Jahre, Monate oder Ereignisse leicht herausziehen können

Um eine Suchfunktion zu unterstützen, ist es einfach nur wichtig, die richtigen Stichworte zu verwenden. Bilder müssen also in Ordnern liegen, die entsprechende Namen haben. Die meisten Dateisysteme unterstützen ziemlich lange Namen; selbst die rückschrittlichen Systeme kommen wenigstens mit 32 Zeichen zurecht. Das sollte genügen. Wichtig ist also, nicht mit der Länge zu geizen.

Die Sortierung nach Datum ist so eine Sache, die ein Großteil der Welt wohl nie lernen wird. Die in Deutschland und vielen anderen Ländern übliche Schreibweise in der Reihenfolge Tag-Monat-Jahr (28.02.2013) ist absolut sinnlos, wenn sie in Datei- und Ordnernamen verwendet wird. Für sowas gibt es eine feine ISO-Norm, die zum Ziel führt: 2013-02-28 – fertig. Lässt sich bestens sortieren und nach etwas Eingewöhnungszeit auch viel besser lesen.

Die letzten beiden Anforderungen kann man ganz leicht in einem Schritt umsetzen. Bevor ich hier zu viele Worte verliere, lasse ich das System einfach sich selbst erklären:

Bilder
   2008
      2008-04
         2008-04-08 Hochzeit Yvonne und Bert
         2008-04-16 Urlaub Hochzeitsreise Malediven auf Kuredu Island Ressort
   2012
      2012-03
         2012-03-15 Urlaub Karibik Kreuzfahrt
      2012-05
         2012-05-10 Geburtstag Bert (31)

Alles klar? Im Ordner Bilder befinden sich weitere Ordner für Jahre, darin Ordner für Monate, darin Ordner für Ereignisse. Jahr, Monat bzw. vollständiges Datum werden jeweils nochmal vorangestellt, um die Informationen nicht zu verlieren, wenn man einzelne Ordner mal woanders hin kopiert.

Auf diese Weise lassen sich alle Bilder für die nächsten paar tausend Jahre problemlos aufräumen, ohne dass sich auch nur einmal die Frage stellt, wo sie hin gehören.

Wirklich? Was ist denn mit Ereignissen, die sich über mehrere Monate erstrecken? Und was ist mit Bildern, die zeitlich nicht mehr genau zugeordnet werden können, zum Beispiel alte Papier-Fotos, die eingescannt wurden? Für diesen Fall kann das Jahr oder der Monat einfach durch Nullen ersetzt werden:

Bilder
   0000
      1981-05-10 Bert
   2009
      2009-00
         2009-00-00 Hausbau

Alte Bilder von Personen sind immer total nützlich für Hochzeitszeitungen. Sowas sortiert man am besten beim Geburtsdatum ein. Solche Ordner können dann auch nochmal beliebig unterteilt werden. Für den Hausbau habe ich zum Beispiel auch nochmal eine Struktur nach Monaten verwendet. Natürlich hätte ich das genauso in die normale Struktur einbauen können, aber ich wollte es eben zusammen halten. Das muss jeder selbst entscheiden, welche Ausnahmen zulässig sind.

Struktur innerhalb eines Ereignisses

SchafAls Ereignis bezeichne ich einen Anlass, an dem Fotos gemacht wurden. Ein Geburtstag ist ein klassisches Ereignis, aber auch ein Urlaub. Bei Ereignissen, die über mehrere Tage gehen, kommen alle Bilder in einen Ordner und es wird das Datum des ersten Tages vergeben. Die Art des Ereignisses ist meistens auch das erste Wort im Namen des Ordners. Ich bearbeite Bilder normalerweise nur, wenn das Ereignis ein gewisses „Gewicht“ hatte. Ein Urlaub ist da in jedem Fall dabei, meistens auch Hochzeiten oder größere Geburtstagsfeiern – generell alle Bilder, die jemandem gezeigt werden sollen. In solchen Fällen brauche ich eine weitere Unterteilung des Ordners, anstatt alles direkt auf einem Haufen abzuladen.

Originale

Ich hebe grundsätzlich immer die Originalbilder in voller Auflösung auf. Dafür werde ich mich wahrscheinlich mal bei meinem Vergangenheits-Ich bedanken, wenn es total tolle Programme gibt, die aus dem alten Zeug dann … keine Ahnung … 3D-Bilder machen oder so. Bei großen Ereignissen bekommt man auch mal Bilder von anderen Teilnehmern in die Hände – gerade bei Hochzeiten und Geburtstagen. In diesem Fall gibt es weitere Unterordner mit den Namen der Fotografen.

Album

Die Originalbilder werden bearbeitet und anschließend in einem eigenen Ordner abgelegt, der klassisch Album heißt. Die reine Massen-Bildbearbeitung mache ich mit Adobe Lightroom, weil es die schnellste Bearbeitungsmöglichkeit auf hohem Niveau bietet. Lightroom importiert die Originalbilder und wendet meine Bearbeitungen nur innerhalb seines separat gespeicherten Kataloges auf meine Bilder an. Die Änderungen werden also nicht als Bilddateien irgendwo abgelegt, sondern nur für jedes Bild gemerkt und beim Betrachten „live“ darauf angewendet. Anschließend können Exporte der bearbeiteten Bilder in verschiedensten Größen ausgegeben werden. Das nutze ich ziemlich intensiv, um immer das optimale Verhältnis von Auflösung und Dateigröße zu haben:

Album
   1280
   1920
   3840

Die Unterordner heißen wie die Pixelzahl der langen Bildkante. So kann ich mir zum Beispiel die 1920er-Auflösung auf die Festplatte kopieren, die dann am Beamer hängt. 1280 ist die Auflösung für’s Tablet, damit die Bilder dort nur wenig Speicher verbrauchen, und 3840 ist die Variante, die man am PC auch mal vergrößern kann. Es kann noch kleinere Versionen für’s Telefon oder größere für den Ausdruck geben, das mache ich aber nur bei Bedarf.

Unwetter

Mit dieser Struktur komme ich seit Jahren sehr gut zurecht und habe seither nicht mehr das Bedürfnis, irgendwelche Software einzusetzen, die alles nach ihren eigenen Regeln verbiegen will. Vielleicht hilft es dem einen oder anderen, etwas Ordnung in sein Bilder-Chaos zu bringen. Papier war eben doch einfacher.


Vielleicht auch interessant für den einen oder anderen:
3D-Fotografie – Eigene Fotos zum Greifen nah

 

35 Gedanken zu „Die ideale Ordnerstruktur für Bilder

  1. Also mein System ist nicht allzu sehr von deinem entfernt. Ich spare mir die ganzen unnötigen Ordner (Jahreszahlen). Beim Datum bin ich auf jeden Fall ganz deiner Meinung. Ich habe es also quasi instinktiv richtig gemacht 😉

    Was ich aber nicht mache ist die Bilder noch in unterschiedlichen Auflösungen zu speichern, das finde ich total umständlich. Das mach ich dann eventuell mal wenn ich’s brauche, was aber so gut wie nie vor kommt. Ich speichere also nur die Originale ab, das ist ja das wichtigste. Die Daten liegen dann auch auf dem NAS, habe also auch vom Tablet, iPhone, usw.. Zugriff auf die Bilder.

    Ach ja: Du könntest noch erwähnen, dass ein Backup (gerade bei Fotos) hundertmal wichtiger ist wie die Ordnerstruktur. Weil was bringt die beste Ordnerstruktur, wenn die Platte abraucht? Das war dann wirklich ein Vorteil von Papier, beim PC ist dann gleich alles futsch….

  2. Ja, ohne passende Software, die einen dabei unterstützt, würde ich auch nicht mehrere Auflösungen speichern. Das passt mir eben gut in den Kram – aber jeder andere wird es wohl auch bei einem Ordner belassen.

    Backups sind natürlich das A und O, keine Frage. Wahrscheinlich schreibe ich darüber mal extra was. So viel besser finde ich Papier aber nicht. Mit Feuer und Wasser kommt es auch nicht besonders gut klar. Und es kann nicht alle paar Jahre erneuert werden, wie eine Festplatte. Das sieht man irgendwann.

  3. Ich nutze ebenso dein System für bestimmte Ereignisse. Was mir aber immer wieder schwerfällt, wie sortiere ich diese Schnappschüsse, die man nebenbei privat macht. Da mal ein Foto unterwegs, da paar Shoots einzeln vom Sohnemann und auch die Frau ist mal drauf :).

    Wendest du daher dein System ebenso für deine privaten Schnappschüsse an? Wie sieht da die Struktur aus? Nimmst du dann eher so einen Sammelordner

    2013-00-00 Schnappschüsse Max
    2013-00-00 Schnappschüsse Familie unterwegs

    oder eher

    2013-02-05 Max beim spielen
    2013-02-06 Max beim rodeln
    2013-08-10 Max beim spielen

    oder machst du es gänzlich anders?

    1. Das System ziehe ich auch für ein paar wenige Bilder durch, auch einzelne. Viele solche schwer einsortierbaren Bilder mache ich aber auch nicht. Kann sich ja aber mal ändern – dann würde ich wohl auf Monatsordner setzen: 2013-12-00 Schnappschüsse

      Viel mehr Probleme habe ich mit Bilder, die mal aus alten Fotoalben gescannt wurden, und die man daher keinem eindeutigen Datum zuordnen kann. Bisher ordne ich die unter dem Geburtsdatum und dem Namen der Person ein, um die es geht. Praktisch, wenn man mal peinliche Kinderbilder von jemandem braucht. Aber zufrieden bin ich damit noch nicht.

  4. Hallo zusammen,
    erstmal vielen Dank für den Beitrag zu diesem Thema.

    Bisher speichere ich meine Bilder nach folgendem Schema:
    Weihnachten
    2009
    2010
    2011
    ….
    Geburtstag Gustav
    2001
    2002
    ….

    Ich sortiere also erst nach Thema, dann nach Jahren.

    Welche Nachteile ergeben sich für mich daraus?
    Ich war intuitiv bisher immer der Meinung, mit dieser Struktur mehr Übersicht zu haben.

    Vielen Dank!

    1. Hallo Stefan,

      wenn diese Struktur für Dich funktioniert – prima! Ich sehe trotzdem ein paar Nachteile darin:

      Für Ereignisse, die mehrmals pro Jahr auftreten, musst Du davon abweichen. Wenn Du zum Beispiel in einem Jahr mehr als einmal in Urlaub fährst, reicht die Jahreszahl alleine nicht mehr. Es muss mindestens noch der Monat dazu. Alternativ geht auch das Reiseziel. Beides ist aber eine Abweichung vom System und führt damit zu uneinheitlicher Ablage. Je mehr verschiedene Abweichungen es gibt, desto weniger wirst Du bei neuen Bildern automatisch sagen können, wohin sie wirklich gehören. Es entsteht Chaos.

      Was machst Du mit Bildern, die zu einem einmaligen Ereignis gehören? Geburtstage gibt es jedes Jahr, aber was ist mit der goldenen Hochzeit der Großeltern? Einweihungsparty einer Wohnung? Ausflug mit den Kindern in den Zoo? Das alles passt nicht ins System. Du musst bei jedem einmaligen Ereignis das Rad neu erfinden. Und auch das führt langfristig zu Chaos.

      Der Trick ist, mit den wenig konkreten Angaben zu beginnen und mit jeder Ordner-Ebene konkreter zu werden. Ein Jahr ist wenig konkret, da passiert viel. Ein Monat ist schon deutlich konkreter, ein Tag noch mehr. Genauer als die Beschreibung des Ereignisses geht es schließlich kaum noch.

      Die wenig konkrete Ebene ist dabei nahezu unveränderlich oder unterliegt zumindest sehr strikten Regeln. Man kann genau vorhersagen, welche Jahresordner hinzukommen werden und wie oft. Bei Monaten ist es praktisch das Selbe. Ereignisse sind teilweise vorhersagbar, teilweise aber auch willkürlich. Nach meinem System finden die schlecht vorhersagbaren Dinge in der Tiefe der Struktur statt. Die äußeren Ebenen, über die man täglich stolpert und sich darin zurechtfinden muss, bleiben nahezu unverändert oder erklären sich zumindest selbst.

      Bei Deinem System ist es genau umgekehrt. Für den Familienwandertag musst Du plötzlich auf der obersten Ebene einen neuen Ordner anlegen. Dadurch wächst die oberste Ebene ständig an. Nach 40 Jahren hast Du da nicht 40 Ordner, sondern:

      (40 x Anzahl einmaliger Ereignisse pro Jahr) + sich wiederholende Ereignisse

      Unschön. Im Grunde machst Du ja nichts anderes, als die Bilder zu „taggen“. Du sortierst Sie nach Stichworten wie „Weihnachten“ oder „Geburtstag“. Das funktioniert aber nicht in einer Baumstruktur, wie ein Dateisystem zwangsläufig eine ist.

      Aber wie gesagt – wenn es für Dich funktioniert, ist alles prima. 🙂

      1. Per Zufall – naja, „Google“ hatte schon seine Hände im Spiel – bin ich auf diesen informativen Blog gestoßen. Vielen Dank für diese Seite!

        Meine Ordnerstruktur bei der Bilderverwaltung ist ziemlich genau so aufgebaut und bietet mir seit 15 Jahren schnellen gezielten Zugriff auf meinen mittlerweile rasant ansteigenden Fundus an Fotos – allein über den Dateimanager. Im Detail schaut die Struktur – hier bei einem mehrtägigen Urlaub – so aus:

        Originalbilder
        2016-08-01 Urlaub auf Kreta [Überordner]
        2016-08-01 MONTAG Rethymno [Unterordner pro Tag]
        2016-08-01_HHMMSS_#_IMG_xxxx [Foto]
        etc.
        2016-08-02 DIENSTAG Ausflug
        2016-08-02 010 Agios Nikolaos
        2016-08-02_HHMMSS_#_IMG_xxxx.CR2
        2016-08-02_HHMMSS_#_IMG_xxxx.JPG
        etc.
        2016-08-02 020 Elounda
        2016-08-02_HHMMSS_#_IMG_xxxx.CR2
        2016-08-02_HHMMSS_#_IMG_xxxx.CR2
        etc.

        Die Dateinamen der Fotos bestehen aus Datum und Uhrzeit, einem Kennbuchstaben für jede verwendete Kamera („#“) sowie dem Original-Dateinamen. Der Kennbuchstabe „#“ ist „A“ für die Hauptkamera, „B“ für die Zweitkamera, „C“ für Smartphone. Für weitere Kameras und Fotos von anderen Fotografen stehen die Buchstaben D-Z zur Verfügung.
        Durch die einheitliche Namensgebung sind die Bilder sämtlicher Kameras im Dateimanager in zeitlicher Reihenfolge zu finden.

        Nun kommt es aber:
        Bislang habe ich kaum Bilder nachbearbeitet oder gar aussortiert. Ich verwende eigentlich ausschließlich die Original-Fotos. Nun möchte ich die besten Fotos für „Diashows“ oder gedruckte Alben selektieren und nachbearbeiten, oder auch für unterschiedliche Medien (Smartphone, facebook, etc.) skaliert ablegen.

        Meine Frage: Wie schaut Deine / Eure Dateistruktur für bearbeitete Fotos / Alben / Exporte aus? Legst Du / legt ihr die Bearbeitungen im Ordner der Originalfotos ab? Wie handhabt ihr unterschiedliche Bearbeitungsvarianten eines Fotos (schwarzweiß, verschiedene Beschnitte)?

        Danke und Gruß,
        Michael

        1. Hallo Michael,

          die Struktur für Exporte hatte ich ja oben beschrieben (sie Überschrift „Album“).

          Dort liegen nur dauerhafte Alben. Für Drucke exportiere ich immer separat in höchster Auflösung. Diese Daten kommen auf den Stick bis zum Fotoladen, werden dann aber gelöscht. Auch andere Exporte (Upload für diese Webseite, Versand an Verwandte, Dropbox) sind immer nur temporär.

          Ich verwende Adobe Lightroom für die Bearbeitung. Dort organisiert sich alles bestens. Für verschieden bearbeitete Varianten kann man virtuelle Kopien anlegen: basierend auf der selben Originaldatei lassen sich verschiedene Bildausschnitte und Farbeinstellungen anlegen. Eine Vermischung mit den Originalbildern gibt es niemals.

          Viele Grüße
          Bert

  5. Ich habe mich nach langem hin und her um eine gute Ordnerstruktur für deine Variante entschieden. Passt für mich.

    Nehmen wir folgende Ordnerstruktur, analog deinem Beispiel:

    2012
    2012-03
    2012-03-15 Urlaub Karibik Kreuzfahrt

    Mit welchem Dateinamen speicherst du die Fotos im letzten Ordner??

    1. Die Originalbilder behalten ihren Namen grundsätzlich bei. Daraus kann man leicht auf die verwendete Kamera und den Zeitraum der Aufnahme schließen (alles Dinge, die auch in den Metadaten stehen, aber so geht e schneller).

      Bei bearbeiteten Bildern lasse ich von Lightroom einen passenden Namen vergeben. Meist ist das eine laufende Nummer gefolgt vom Aufnahmedatum einschließlich Uhrzeit (Schreibweise rückwärts). Kommt immer auf die Umstände an. Wichtig ist nur, dass die Reihenfolge später passt, wenn das Betriebssystem sortiert.

  6. Ich möchte die Dateinamen gerne ändern, da diese sonst nur die Bezeichnung z.B. „IMG_3948“ haben. Sagt für mich überhaupt nichts aus.

    Hier ein Beispiel wie ich mir das vorgestellt habe. Wie findest du diese Variante? Vorschläge?

    2014-04-03T16:43-Urlaub Karibik Kreuzfahrt-001
    2014-04-03T16:45-Urlaub Karibik Kreuzfahrt-002
    2014-04-03T16:49-Urlaub Karibik Kreuzfahrt-003
    usw.

    1. Sauber und sogar nach DIN. 🙂

      Aber was spricht denn gegen das folgende?

      2014-04-03 16-43 Urlaub Karibik Kreuzfahrt 001

      Das T ist Teil der Norm, die Dir hier aber nichts bringt. Das verschlechtert nur die Lesbarkeit. Der Doppelpunkt ist gefährlich, weil er auf manchen Systemen (alles von Apple) als Pfadtrenner herhält (wie / bei Linux und \ bei Windows). Naja und die Bindestriche verschlechtern die Lesbarkeit dann auch eher nur. Aber das ist natürlich auch Geschmackssache.

  7. Ich habe mich jetzt definitiv entschieden. Für den Dateinamen nehme ich folgende Variante:

    20140506T1530 Urlaub Karibik Kreuzfahrt 001

    Das T nehme ich bewusst als Trenner zwischen Datum und Uhrzeit. Ohne sind es zu viele Zahlen hintereinander.

  8. Noch mal ne Frage am Rande: Benutzt Du irgendein Tool zur Erzeugung der Verzeichnisstruktur?

    Mir schwebt eine ähnliche Struktur vor, nur würde ich die gerne automatisiert erzeugen lassen, so dass Ereignis sich nicht nur in der Ablagestruktur wiederfindet, sondern auch als MetaData in der Datei steht.

    Workflow wäre dann in etwa:

    1. Speicherkarte aus Rechner in den Rechner
    2. Zum Beispiel ganz einfach per Windows DateiExplorer die Bilder, die Ereignissen zugeordnet werden können, mit einem entsprecheden Tag versehen. Damit ist das Ereignis auch in den MetaDaten festgehalten
    3. Tool anwerfen, welches die Bilder lokal in einer Struktur wie z.B. „Jahr\Monat[ Ereignis] “ ablegt. Wobei der Teil in [] optional ist, wenn das Tool in den MetaDaten der Fotodatei ein Ereignis findet. Speziell für letzteren Teil habe ich noch kein Tool gefunden.

    BTW: Was wäre ein geeignetes Tag in den MetaDaten für so ein Ereignis (z.B. Titel)? Gibt ja so viele Tags. Aber welches wäre das richtige damit auch andere Programme es korrekt automatisch auswerten?

    1. Nein, ich nutze kein Tool. Die Bilder sind ja ab Kamera bestenfalls mit Zeit und Ort getaggt. Da fehlt dann ohnehin die Hälfte der Infos. Und wie verhält es sich mit Bildern von fremden Kameras? Da geht meistens noch nicht mal die Uhr richtig.

      Kurz gesagt: Ich mache ja absichtlich alles manuell, weil eine Automatisierung hier meistens nur zu Chaos führt.

      Um die Frage zu beantworten: Die meisten Tools können die Standard-Tags für Bilder lesen und schreiben. Zusätzlich gibt es die EXIF-Daten. Damit solltest Du locker auskommen.

  9. Hallo das Thema beschäftigt mich auch schon lange, ich lege meine Verzeichnisse auch nach
    Jahr-Monat- Tag
    Ab. zusätzlich beschreibe ich die IPTC-Tags. Die sind meines Wissens nach mit vielen Programmen auswertbar und sind wie EXIF im Bild gespeichert.

  10. Hi. Wie handhabst Du es mit Monaten, wo keine Fotos geschossen wurde? Legst Du dann einen leeren Monat an?

    Zweite Frage: Ich sortiere Einzelaufnahmen von Personen in eigene Ordner ein, also z.B. Klaus\2014\Bilder. Wie handhabst Du das genau?

    Danke & Gruß
    Jens

    1. Für Monate, in denen es keine Bilder gibt, lege ich keinen Ordner an. Ich will auf Anhieb sehen können, was da ist und was nicht.

      Die zweite Frage ist echt richtig gut. Dafür habe ich selbst noch nicht die optimale Lösung gefunden. Einerseits will ich nicht zu sehr von der üblichen Vorgehensweise abweichen, andererseits gibt es immer wieder Fotos zum selben Thema über einen längeren Zeitraum, die man auch zusammen lassen möchte. Als Beispiel habe ich hier ältere Fotos, meist Scans, von Personen; außerdem jetzt recht neu bei uns Kinderfotos; und natürlich Fotos von unserem Hausbau, der sich über Monate zog.

      Für den ersten Fall habe ich einen Ordner für das Jahr 0000, darunter folgt jeweils ein Ordner mit dem Geburtsdatum und Namen der Person, darin dann die Bilder: /0000/1978-02-29 Name/*.jpg – Richtig zufrieden bin ich damit nicht, aber es ist besser als ein separater Jahresordner für jeden oder eine noch größere Ausnahme.

      Für längerfristige Serien verwende ich außerdem 00-Ordner für Monate und Tage:

      /2014/2014-11/2014-11-00 Name enthält alle Kinderbilder des Monats November 2014. Es wird so viele Kinderbilder geben, dass ich sie monatsweise unterteilen muss. Jahresweise oder alle auf einen Haufen wäre zu unübersichtlich. Tagesweise hingegen würde sich nicht lohnen, das würden zu viele Ordner werden.

      /2009/2009-00/2009-00-00 Hausbau enthält alle Bilder zum Hausbau. Diese sind dann aber trotzdem nochmal nach Monaten unterteilt, zum Beispiel 03 März. Unter anderem deshalb überlege ich mir ernsthaft, ob ich hier nicht auch gleich alles monatsweise ablege, wie bei den Kinderbildern.

      Wie auch immer, der Indikator 00 zeigt auf den ersten Blick an, dass es sich hier um Bilder handelt, die über den gesamten vorangestellten Zeitraum verteilt sind, also zum Beispiel 2014-11- – das erscheint mir logisch.

  11. Vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Diese Frage zu beantworten bzw. ein System dafür zu entwickeln, ist wirklich eine Aufgabe.

  12. Hey,

    super Beitrag, habe vor das jetzt bei mir auch so umzustellen. Allerdings bin ich noch unsicher ob ich die alten Dateinamen beibehalten werde, denn wenn ich die Ordner umbenenne, wäre es ja logisch das auch bei den Fotos selbst zu tun.

    Momentan verwende ich die Struktur TT-MM-JJJJ 000.jpeg in Ordnern JJJJ -> MM -> TT-MM-JJJJ. Auch würde ich gern die Kamera berücksichtigen, in Ordern wie auch Dateinamen. Wenn man eine DSLR und eine Kompakte hat… dazu kommt dann noch das Handy und schon hat man ein Problem bei seiner Ablagestruktur. Momentan schaffe ich mir Abhilfe durch einen Ordner über der Ablagestruktur der die Kamera benennt. Finde ich aber nicht sehr elegant.

    Hast du dazu ne Idee?

    1. Hi Dennis,

      ich würde Kamera-Informationen nicht mit in den Dateinamen nehmen. Die sind in den Bildern doch ohnehin schon enthalten. Du kannst Dir im Windows Explorer oder so ziemlich allen alternativen Tools alle Infos der Kamera — bis hin zur Blende und was weiß ich nicht alles — auch als Spalte anzeigen lassen und bei Bedarf danach sortieren.

      Eine Zeit lang habe ich auch mal die Bilder umbenannt, bin dann aber wieder davon weg gekommen. Der Original-Dateiname verrät Dir zum Beispiel, wie viele Bilder Du zwischen zwei Bildern gelöscht hast, bzw. wie viele Aufnahmen es insgesamt gab, bevor Du die eine geschossen hast. Naja, kann man jetzt brauchen oder auch nicht. Viel mehr aber lässt sich über den Originalnamen eine Sortierung aller Bilder (unabhängig vom Ereignis) einer Kamera herstellen. Letztendlich bin ich aber einfach zu faul.

      Die Originale lasse ich also immer so, wie sie von der Kamera kommen. In den Alben, die für die Vorführung gedacht sind, verwende ich dann angepasste Namen, die automatisch von Lightroom beim Export vergeben werden. Dabei verwende ich meistens das Format 000 JJJJ-MM-TT SS-MM.jpg oder ähnlich. Das hat den Vorteil, dass die fortlaufende Nummer die Reihenfolge angibt. So kannst Du z.B. ein Titelbild für ein Album an den Anfang stellen, obwohl das irgendwann mitten im Urlaub aufgenommen wurde.

      Was auch immer Du tust, verwende bloß nicht das Format TT-MM-JJJJ! Danach kannst du nicht vernünftig sortieren lassen. Das einzig korrekte Datumsformat in Dateinamen ist immer und für alle Zeit JJJJ-MM-TT.

      Viele Grüße
      Bert

      1. Hallo Bert,

        vielen Dank für deine umfangreichen Überlegungen. Ich bin in den meisten Punkten deiner Meinung und habe eine sehr ahnliche Ordnerstruktur. Allerdings mache ich es mit den Dateinamen so: Ich lasse die Original-Nummerierung, die die Kamera erzeugt, und hänge Datum und Stichworte zum Ereignis dran. Z. B. C00_0872_160821_Berlin_im Sonycenter. Darin sehe ich den großen Vorteil, dass man Fotos ohne Aufwand weitergeben kann. Der Empfänger hat alle Daten, die er braucht und kann auch nach Stichworten suchen. Diese Suche wäre sonst nicht möglich, da ich meine Ordnerstruktur ja nicht mitschicken kann.

        Beim Ablegen nach Personen, so wie du es erwähnt hast, stelle ich mir die Frage: Wohin legst du ein Foto ab, auf dem mehrere Personen drauf sind?

        Über eine Antwort würde ich mich freuen.

        Liebe Grüße Anneka

        1. Die Idee, Fotos nach Personen abzulegen, kommt eigentlich daher, dass ich immer wieder mal verschiedene alte Fotos für Hochzeitszeitungen und dergleichen einscannen musste. Diese nach Datum oder Ereignis abzulegen wäre wenig zielführend, da ich dann viel recherchieren müsste und am Ende viele Ordner mit wenigen Bildern hätte. Deshalb dient die Zuordnung nach Personen weniger der Person selbst, sondern dem Grund, wofür ich die Bilder eingescannt habe. Dadurch steht dann automatisch die Person im Vordergrund. Bildband für Opa zum 60er? => Opa

          Es ist mir also ziemlich egal, ob da auch andere Personen drauf sind. Will man wirklich nach Personen suchen, muss man genau genommen jedes Foto mit Tags versehen, also alle Namen auflisten. Die Arbeit habe ich mir bis heute noch nicht durchgehend gemacht, weil der Nutzen auch vergleichsweise gering ist.

  13. Hallo Bert,

    Es geht mir weniger um die Aufnahme-Informationen, als vielmehr darum zu wissen mit welcher Kamera das jeweilige Bild entstanden ist.

    Das Umbenennen macht so gut wie keine Arbeit, ich habe dafür ein Automator-Programm geschrieben. Immer wenn neue Bilder auf der Festplatte landen, durchlaufen sie das Programm und bekommen für den Tag eine fortlaufende Nummerierung. Wenn ich dann später Fotos lösche, sehe ich ja immer noch wie viele es ursprünglich waren.

    Das Format würde ich momentan so umstellen JJJJ-MM-TT Ereignis 000.CR2 und vielleicht dann noch vor das Ereignis das Kamera-Kürzel (40D oder so). Titelbilder verwende ich nicht, bzw. kann ich sie unabhängig von der Reihenfolge einstellen oder würde es ggf. Kopieren und vorne an stellen. Am Datumsformat ärgert mich nur die schlechte Lesbarkeit.

    Wie bringst du PSD-Dateien unter? Ich überlege auch noch eine getrennte Baumstruktur mit Shootings anzulegen, damit ich diese beisammen habe, aber das wäre ja wieder eine Ausnahme von der eigentlichen Struktur (und gleichzeitig sinnvoller, wenn man dafür sowieso einen eigenen Lightroom-Katalog anlegt)

    Echt kompliziert, oder?

    1. Ja, das ist es. 😀

      Du kannst auch Kamera-Hersteller und -Modell als Spalte anzeigen lassen.

      Das Datum zu lesen ist reine Gewohnheit. Mich ärgert es inzwischen, dass das Datum nicht überall auf der Welt immer so geschrieben wird. Es ist einfach nur logisch.

      Innerhalb der Ordner verfahre ich immer nach Bedarf. PSDs liegen mit dem gleichen Namen daneben oder bekommen ein Unterverzeichnis, wenn es sich lohnt.

  14. Hallo Bert,

    danke für Deine Zusammenfassung der Bilderstruktur. Ich bin auch seit längerem auf der Suche nach einer „optimalen“ Ablage für meine diversen Bilder. Dein System erscheint mir wirklich am sinnvollsten. Nun habe ich noch ein Frage, vllt. hast Du einen Tip. Vor einigen Tagen habe ich mich mit Freunden zufällig in der Stadt getroffen, sofot ist natürlich das Handy gezückt und es sind zwei Bilder entstanden. Legst Du dafür auch direkt einen extra Ordner an? Oder wie legst Du diverse Einzelbilder ab? Und wieso legst Du eingescannte Bilder unter 0000 ab? Könnte man nicht direkt zb 1980 nehmen? Vermutlich habe ich das System noch nicht richtig verstanden und die Frage scheint etwas doof…

    Danke und viele Grüße
    Kathrin

    1. Hi Kathrin,

      auch solche kleinen Ereignisse lege ich in einem Datumsordner ab. Das mag zwar übertrieben erscheinen, aber wenn man das System einmal umgeht, bekommt man sonst wieder Chaos rein. Einzige Ausnahme: würde ich alle paar Tage solche Bilder machen, würde ich sie wahrscheinlich monats- oder jahresweise sammeln.

      Das gute an den 00-Ordnern ist, dass man sie relativ willkürlich einsetzen kann. Ich fotografiere seit bald 20 Jahren und habe daher fortlaufende Jahresordner. Alles ältere (teils von mir nicht fotografierte) wollte ich gruppiert haben, daher 0000 als Jahr. 🙂

  15. Hallo Bert,

    danke für Deine schnelle Antwort, momentan stelle ich mein Fotosystem um und dabei kommen natürlich noch ein paar Fragen auf, ich hoffe, das ist ok 🙂
    1) Bei Ereignissen, die länger als ein Tag dauern, zB Urlaub, gibst Du nur den Startpunkt an, ich wüsste auch ganz gern, wie lange die Reise gedauert hat. Wie machst Du das? Oder reicht Dir das letzte Foto im Ordner als Enddatum?
    2) Ich bin auch dabei, unseren Hausbau festzuhalten, da kommen, wie Du ja auch schon geschrieben hast, diverse Bilder zusammen. Deine Struktur sieht ja wie folgt aus: 2009 / 2009-00-00 / wie geht es dann im Ordner weiter, nochmalige Unterteilung? Oder schreibst Du dann nur noch 05 für zb Mai?
    3) Schnappschüsse, die Du heute erstellst und auch evtl. für eine Hochzeitszeitung oder ähnliches verwendet werden können, legst Du diese auch beim Geburtstag von der jeweiligen Person ab oder ist der „Geburtstagsordner“ wirklich nur für eingescannte Bilder? Oder hast Du für eingescannte Bilder schon eine ganz andere Lösung? Du hattest ja geschrieben, dass es Dir nicht so ganz gefallen würde…

    Viele Grüße
    Kathrin

    1. 1) Über das Enddatum habe ich mir nie Gedanken gemacht. Ich sehe es nicht als Aufgabe der Ordnerstruktur oder des Bildarchivs im Allgemeinen, sowas zu dokumentieren. Das Datum im Namen dient eher als eindeutiger Sortierschlüssel. Wenn ich es wirklich wissen will, kann ich mir ja das Datum der Aufnahmen ansehen.

      2) Für den Hausbau sieht das bei mir tatsächlich so aus:
      2009 / 2009-00 / 2009-00-00 Hausbau / Originale / 05 Mai
      Das hat zufällig so funktioniert, weil der Hausbau komplett innerhalb eines Jahres vonstatten ging. Liegt ein Jahreswechsel dazwischen, macht das schon wieder Probleme. Ähnlich ist das bei Kinderbildern, wo ich das jetzt anders mache. Heute würde ich das so machen:
      2009 / 2009-01 / 2009-01-00 Hausbau

      3) Ich verwende die „Geburtstagsordner“ nach wie vor nur für eingescannte Bilder, die ich in der Regel nicht selbst aufgenommen habe. Aktuelle Schnappschüsse kommen ganz normal in einen passenden Datumsordner — auch wenn es sich eigentlich nicht lohnt.

      Wenn du dir ganz viel Arbeit machen willst, kannst du eine Software verwenden, um alle Fotos zu taggen. Du kannst dann als Tags unter anderem die Namen der darauf abgebildeten Personen verwenden. So kannst du zum Beispiel sehr schnell alle Bilder einer bestimmten Person finden, egal wo sich diese befinden. Ist allerdings ein gigantischer Aufwand. Ich ziehe das selbst nicht durch. Ich hoffe lieber, dass ich das in der Form niemals brauchen werde. 😉

      1. Hallo,
        ich finde hier meine Sortierung, die ich schon seit langem mache bestätigt. Ein paar neue und gute Tipps habe ich trotzdem gefunden.

        Aber ich habe nun nach vielen Jahren irgendwie ein kleines Problem und bei einer Lösungssuche bin ich auf diesen Thread gestoßen. Die Lösung steht hier aber nicht drin: Wenn viele Jahre zusammen gekommen sind, dann wird die Liste der Jahresordner immer länger. Ich muss dann, um die aktuellsten Bilder anzufahren, immer weiter nach unten scrollen. Lieber hätte ich irgendwas, wo die Ordner die neu sind oben stehen (aber eben ohne die Sortierungsreihenfolge über den Explorer zu verändern).
        Da ginge wohl nur sowas wie 01-2016, 02-2015, 03-2014, usw. und dann sollte man nicht bei 01 anfangen, sonst wäre man 2017 schon bei 00. Aber eine schöne klare Ordneransicht, wie bisher gibt es dann auch nicht mehr.

  16. die Idee finde ich prinzipiell ganz gut. Und ich hatte es auch mal so. bin dann aber an die grenzen gestoßen als ich nicht mehr wusste in welchem Jahr das Ereignis lag das ich gesucht habe. Wie löst du das problem?

    1. Hallo Tobias,

      da ich seit ungefähr 2000 nur noch digital fotografiere, gibt es das Problem nicht. Das genaue Datum steht in jeder einzelnen Bilddatei.

      Für Scans älterer Papierfotos und Dias würde ich schlicht und einfach so genau wie nötig recherchieren. Vielleicht wissen Verwandte oder andere Personen auf den Fotos noch mehr über das Ereignis? Beobachte auch genau die Details. Gibt es auf den Bildern vielleicht Gegenstände, deren Kauf Du noch nachvollziehen kannst? Ein Beispiel: ich habe mal anhand eines Satellitenfotos auf den Tag genau herausgefunden, wann es aufgenommen wurde.

      Wenn das alles nichts hilft: das Datum schätzen und eben dieses verwenden. Vielleicht kann man einen Hinweis in den Verzeichnisnamen einbauen, dass es nur geschätzt ist. Etwa ein „~“ verwenden.

      Viele Grüße
      Bert

  17. Hallo Bert,

    vielen Dank für den Beitrag zu diesem Thema.
    Oft hört man, dass Dateien niemals mit Leerzeichen angelegt werden sollten. Was hälst du davon Dateinamen mit Bindestrich (-) oder Unterstrich (_), anstatt ein Leerzeichen, anzulegen?

    Danke und viele Grüße,
    Pascal

    1. Hallo Pascal,

      davon halte ich gar nichts. Wir haben 2017 — alle Betriebssysteme und Geräte kommen mit Dateinamen klar, die Leerzeichen und diverse Sonderzeichen enthalten. Das Festhalten an veralteten Vorsichtsmaßnahmen sorgt nur für schlechte Lesbarkeit.

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