Tag 11 – Fort Lauderdale, Miami, Düsseldorf

MiamiUm 7.30 Uhr saßen Bert und ich beim Frühstück. Wir machten die Feststellung, dass es kein Unterschied ist, ob man Frühstücksbuffet oder kontinentales Frühstück bestellt. Man darf sich in beiden Fällen vom selben Buffet bedienen. Nach einem letzten amerikanischen Frühstück gingen wir in die nahe gelegene Galleria-Mall, ein kleines Einkaufszentrum. Also, klein für amerikanische Verhältnisse. Dort schlenderten wir durch die Geschäfte und vertrieben uns die Zeit.

Wir mussten um 11 Uhr aus unserem Zimmer raus, deshalb saßen wir die Zeit bis zur Abholung vor dem Hotel in gemütlichen Sesseln und schauten den anderen beim Ankommen und Verlassen des Hotels zu. Eigentlich war die Abholzeit auf 15 Uhr (drei Stunden vor dem Flug) festgelegt. Doch wir fragten einfach einen Fahrer, der andere Passagiere für einen früheren Flug abholte, ob er uns mitnehmen würde – denn wo wir die Zeit absaßen, war eigentlich egal. Nach einem Telefonat mit der Zentrale nahm er uns mit. Zu viert ging es über den Highway zurück zum Flughafen Miami.

MiamiNachdem wir bereits gestern im Hotel wieder online eingecheckt hatten und wir somit unsere Bordkarten schon hatten, mussten wir nur noch unser Gepäck abgeben. Das ging sehr rasch. Wir beschlossen, auch gleich durch die Sicherheitskontrolle zu gehen, denn im Terminal gab es nichts, wo man sich aufhalten konnte.

Als wir an der Reihe waren, schauten die Beamten bei der Passkontrolle ganz schön blöd. Nachdem auf der Bordkarte Kößler mit oe und ss geschrieben stand und im Reisepass der Name richtig mit ö und ß steht, beanstandeten sie erstmal die Angaben. Wir mussten ihnen also erst noch ein wenig Allgemeinbildung vermitteln. Scheinbar kam vor uns dort noch nie irgend ein Müller durch. Dann mussten wir die Schuhe ausziehen und durch die Schleuse, man kam sich schon irgendwie komisch vor. Die Körperscanner wurden aber aus irgend einem Grund nicht eingesetzt. Der Wartebereich danach muss allerdings der mit Abstand sicherste Ort Miamis sein.

MiamiWir hatten noch gut 4 Stunden Zeit, bis wir starteten. Deshalb aßen wir eine Kleinigkeit und bummelten durch die Shops, ehe wir um 17.50 Uhr mit einer dreiviertel Stunde Verspätung starteten.

Bert saß wie immer am Fenster. Zum Glück hatte die A340 außen 2er-Reihen. Nach einem Abendessen (Nudeln mit Soße) wurde es allmählich leiser an Bord. Das Kind in unserem Abteil hielt davon allerdings nicht so viel. Es schrie bei jedem kleinen Ruckler. Irgendwann schlief Bert dann ein, aber ich konnte die ganze Nacht nicht schlafen, denn irgend jemand streifte mich immer, entweder die Stewardess oder irgendwelche Leute die auf dem Weg zur Toilette waren.

Eine gute Stunde vor der Landung kam eine Durchsage über den Lautsprecher, dass sie einen Arzt bräuchten, weil sie einen Notfall an Bord hätten. Zum Glück flog einer mit. Durch diesen Zwischenfall durften wir in Düsseldorf bevorzugt landen und wurden erst aus dem Flugzeug gelassen, nachdem die Sanitäter an Bord waren. Das war dann schon der zweite mobile Notfall auf dieser Reise.

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