Tag 0 – Stuttgart, Frankfurt, Miami, Fort Lauderdale

Rechberghausen – Nach einer kurzen Nacht klingelte bereits um 4 Uhr morgens der Wecker. Nach einem sparsamen Frühstück machten wir uns  auf den Weg nach Weilheim, wo wir unser Auto bei meinen Eltern unterstellten und uns mein Vater zum Flughafen brachte.

Flughafen FrankfurtNachdem uns Bert bereits online eingecheckt hatte und somit die Sitzplätze reserviert und die Tickets schon ausgedruckt waren, mussten wir am Stuttgarter Flughafen nur noch unser Gepäck aufgeben und konnten dann durch die Sicherheitskontrolle. Dann hieß es warten, denn wir waren zeitig da und es ging alles sehr schnell. Unser Flug ging erst um Punkt 7.50 Uhr. Mit weiteren ca. 80 Personen flogen wir dann in knapp einer Stunde gemütlich nach Frankfurt.

Hier mussten wir einmal quer durch das ganze Terminal und anschließend wieder durch die Sicherheitskontrolle. Dort hatten wir noch einen kurzen Plausch mit einem schwäbischen Sicherheitsbeamten, der meinen Rucksack wegen unserem Fotostativ kontrollieren wollte. Da sich alles ein bisschen in die Länge zog, wurde schon kurz darauf am Gate mit dem Boarding begonnen. Wir bemerkten schon zu diesem Zeitpunkt, dass es ein sehr internationaler Flug werden würde, denn es sprachen um uns herum viele Leute ausländisch.

Flug nach MiamiWir saßen in Reihe 89 des Airbus A380. Bert hatte sich ja bereits  einen Fensterplatz im Internet ergattert.  Ich saß in der goldenen Mitte neben einem Italiener, der sich später als Mediziner entpuppte (er schaute den ganzen Flug über medizinische Bilder und Diagramme an).  Der Flug war sehr angenehm, aber eigentlich auch nicht anders als bei einem anderen Flugzeug.  Das Essen war lecker, wir entschieden uns für Pasta. Auch das Wetter war größtenteils sehr schön. Zwischendurch hatten wir einige kleine Turbulenzen, die aber nicht weiter schlimm waren. Kurz vor dem Anflug auf Miami fing es dann zu regnen an und der Flug wurde deutlich unruhiger. Aber die Pilotin meisterte es gut und wir hatten eine relativ gute, wenn auch ruckelige, Landung. Aber so stellten wir uns das Wetter im Sonnenstaat Miami nicht vor. An Stelle von sattem Sonnenschein sahen wir nur graue Wolken und Regen, Regen und nochmals Regen.

Fort LauderdaleNach der Landung strömten wie immer die Leute aus dem Flugzeug. Was zu diesem Zeitpunkt aber noch keiner wusste: Die Immigration zog sich in die Länge, denn unsere amerikanischen Freunde bei der Passkontrolle hatten keine Eile. Auch als die Schlange immer länger wurde, weil immer mehr Passagiere von anderen Flügen eintrudelten, ließen sich die Beamten nicht stressen und fertigten gemütlich einen nach dem anderen ab. Und so zog sich die Immigration weit über eine Stunde hin. Nachdem die Fingerabdrücke abgenommen, Bild gemacht, Reisepass und ESTA ausgiebig kontrolliert wurde, durfte man dann endlich weiter. In der Zwischenzeit drehte unser Gepäck schon seine Runden. Da es aber anscheinend dem Flughafenpersonal zu lange dauerte und ihnen der Platz ausging, wurde kurzerhand das Gepäck vom Förderband genommen und einfach in eine Ecke gestellt. Wir mussten in dem riesigen Haufen unsere Taschen suchen.

Nachdem wir diese gefunden hatten, konnten wir dann nach einem Vertreter von Royal Caribbean Ausschau halten. Diesen fanden wir glücklicherweise schnell und so wurden wir mit vier anderen Gästen in einem Van ins Hotel nach Ft. Lauderdale gebracht. Fort LauderdaleDer Regen hörte auch langsam auf, je näher wir Ft. Lauderdale kamen.  So bekamen wir auf dem Weg zum Hotel  zumindest ein kleines bisschen „Amerika“ zu sehen.

Das Einchecken im Hotel ging schnell. Weil wir noch nicht müde waren, obwohl wir nach deutscher Zeit schon 24 Stunden auf den Beinen waren, gingen wir noch schnell etwas zu Trinken kaufen. Wir hatten nach dem ganzen Warten einen tierischen Durst. Wir besorgten uns noch schnell im Supermarkt ein Sandwich zum Abendessen und gingen dann nach 27 wachen Stunden „früh“ zu Bett.

3 Gedanken zu „Tag 0 – Stuttgart, Frankfurt, Miami, Fort Lauderdale

    1. Öhm ja, gibt es, hauptsächlich mit unseren albernen Gesichtern und als Video. Stell ich aber nicht hier rein. Ich bring’s bei Gelegenheit mal mit. Ist aber ne ganz normale 3/4/3-Stuhlung, nichts besonders. Die Monitore in den Sitzen sind nett, aber voll lahme Technik. Mieser Touch-Screen, reagiert nicht gut, und die Software ist brutal langsam.

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