Malediven XII

Die Nacht war etwas unruhig gewesen, weil es immer wieder wie aus Kübeln schüttete. Das Prasseln der Tropfen auf unser dünnes Dach war enorm zu hören.

Eigentlich wollten wir auf dem Zimmer frühstücken, aber unsere Bestellung an der Tür fiel dem Wind zum Opfer, weshalb sie wohl niemand gesehen hatte. Also wateten wir durch den immer noch leichten Nieselregen zum Restaurant. Kaum angekommen, schüttete es weiter. MaledivenAuf dem Rückweg hatten wir Glück und wurden bis auf wenige Tropfen vom Regen verschont.

Nach einigen Überlegungen, was wir tun sollten, hatten wir beschlossen, das Wetter erst einmal bestimmen zu lassen. Es hatte heute nichts Gutes für uns übrig. Es goss den ganzen Tag. Wir blieben im Zimmer, sortierten unsere Bilder von der Hochzeit aus, machten Quatsch und tranken unseren Flitterwochen-Champagner vom Hotel. Danach waren wir für die nächsten Stunden erstmal nicht zu gebrauchen.

Währenddessen wurde das Wetter draußen nicht besser. Es war einer dieser Tage kurz vor Beginn der Regenzeit. Wir erwischten dennoch eine kurze, regenfreie Phase, in der wir zum Abendessen und wieder zurück huschten. Auf dem Rückweg fing es wieder an zu tröpfeln. Kaum waren wir an der Villa angekommen, schüttete es weiter. So verlief diese Nacht ebenfalls entsprechend unruhig.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.