Malediven V

MaledivenWieder wurden wir durch das Rauschen des Meeres wach. Doch heute war es nicht nur der Indische Ozean, der rauschte, sondern ein heftiger Regenschauer, der sich über die Insel ergoss. Weil wir auch an diesem Tag wieder zu spät fürs Frühstück dran waren, beschlossen wir, es sausen zu lassen und gingen auf unsere Terrasse mit dem wunderschönen Ausblick. Mittlerweile war der Regen vorbeigezogen, doch es wurde von Minute zu Minute schwüler. Der Kreislauf ging in den Keller, wir fühlte uns richtig kaputt und waren nur am Trinken.

Mit knurrendem Magen machten wir uns dennoch in der Mittagshitze auf und quälten uns die vielen Meter zum Restaurant. Dort angekommen trafen wir zufällig Dorit und Peter. Wir aßen gemeinsam zu Mittag und hatten viel Spaß dabei. Als wir uns verabschiedeten, verabredeten wir uns für den Abend in der Bar.

Als die Hitze nachmittags immer mehr zunahm – der Strand leerte sich – zogen wir uns in unsere Villa zurück und schauten uns zum ersten Mal die Hochzeitsbilder an. Die Zeit verging wie im Flug. Draußen donnerte es ein bisschen, aber das Gewitter zog an diesem Tag an Kuredu vorbei.

Eigentlich wollten wir mal zuhause anrufen, um ein Lebenszeichen von uns zu geben, änderten aber unseren Plan, als wir erfuhren, dass wir pro Minute Telefonat ca. 4 bis 5 Dollar entrichten müssten. Da wir aber Berts Klappcomputer dabei hatten, liefen wir zur Akiri-Bar an der Hauptrezeption und kamen dort umsonst ins Internet. Nun konnten wir endlich unsere Urlaubsgrüße von Kuredu nach Deutschland übermitteln.

MaledivenAuf dem Rückweg machten wir trotz der schwülen Hitze einen Umweg. Es war gerade Ebbe und es kamen viele Krebse aus ihren Löchern gekrabbelt. Ein etwas größeres Exemplar machte es sich gerade in einem Baumstamm gemütlich. Wir hätten stundenlang aufs Meer hinaussschauen können, wenn nicht wieder etwas Hunger aufgekommen wäre. So ging es an der Villa vorbei, kurz noch frisch machen, ein paar Dollar Trinkgeld für Naax holen, weiter ins Restaurant. An diesem Abend demonstrierte Naax uns seine Deutschkenntnisse. Er begrüßte uns mit „Guten Abend, wie geht’s dem?“

Als das Essen vorbei war, trafen wir uns wie vereinbart mit Dorit und Peter an der Bar und tranken einen Cocktail. Wir lästerten über die vielen Engländer. Für den nächsten Tag machten wir einen gemeinsamen Schorchelausflug klar.

Nach 0 Uhr fielen wir todmüde ins Bett. Leider war es keine ruhige Nacht für uns. Yvonne bekam starke Bauchschmerzen und Durchfall. Bert konnte folglich auch nicht wirklich durchschlafen. Völlig erschöpft fielen dann doch irgendwann die Äuglein zu.

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