Malediven IV

MaledivenEs war uns eine Lehre. Wir stellten ausnahmsweise den Wecker, so dass wir auch mal ein Frühstück einnehmen konnten. Um halb 10 Uhr gingen wir los.

Die Sonne knallte schon vom Himmel. Es war keine Wolke weit und breit zu sehen und die Aufräumarbeiten nach dem Gewitter vom Vorabend liefen auf Hochtouren. Überall sah man Malediver, die fegten, sägten und Palmblätter zusammenschnitten.

Als wir im Restaurant zum Frühstück ankamen, waren wir schon ein bisschen enttäuscht, dass es hier so viel englisches, amerikanisches und französisches Essen gab. Würstchen, Bohnen, Speck, aber nur wenig Wurst, Käse oder gar vernünftige „Weckle“. Trotzdem ließen wir uns das, was unserem Geschmack zusagte, schmecken.

Anschließend kehrten wir wieder zu unserer Villa zurück. Beim Sonnenbad bekamen wir die erste Farbe, nämlich rot. Nach einer Erholungspause gingen wir endlich zum ersten Mal schnorcheln. Das war ganz schön witzig. Die Fische hatten dabei, so glauben wir zumindest, einen Riesenspaß. Nachdem die Sonne jetzt am höchsten stand, zogen wir uns wieder in den Schatten zurück und ruhten uns aus.

MaledivenNun zogen auch die ersten Wolken an diesem Tag auf, und so beschlossen wir, eine kleine Runde über die Insel zu drehen. Es ging ein angenehmer Wind und wir schlenderten am Meer entlang. Die Sonne kämpfte sich wieder durch die Wolken und es wurde wieder richtig schwül.

Als wir zurück kamen, trauten wir unseren Augen nicht. Ahmed hatte unser Bett in ein richtiges Blütenmeer verzaubert. Mitten in diesem Blütenmeer lagen zwei T-Shirts, deren Aufschrift nebeneinander gelegt den Spruch „Honeymoon in Kuredu Island Resort“ ergab. Leider mussten wir dieses schöne Blütenmeer zerstören, um einen Mittagsschlaf zu machen.

Pünktlich und hungrig gingen wir danach zum Abendessen. Im Anschluss hingen wir noch eine Weile in der Bar ab – besser gesagt auf der schönen Terrasse mit Meeresrauschen – und schwelgten in Erinnerungen an die Hochzeit. Viel zu schnell vergingen die Tage des Nichts-Tuns.

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