Malediven III

MaledivenZum ersten Mal an diesem Tag wurden wir kurz vor halb 11 Uhr wach. Die Frühstückszeit war vorbei. Wir beschlossen, keinen Stress zu machen und den Tag relaxt und genüsslich anzugehen.

Und so lungerten wir schließlich auf unserer Terrasse herum, denn wir mussten uns erst einmal an das schwüle Klima gewöhnen.

Um unsere in der Zwischenzeit knurrenden Mägen zu beruhigen, machten wir uns in der brühenden Mittagssonne auf den Weg, eine Kleinigkeit im Restaurant zu essen. Nach diesem Imbiss machten wir auf unserer Terrasse einen kleinen Mittagsschlaf und lernten zwischendurch unseren Roomboy Ahmed kennen. Ahmed hat ein Dauergrinsen im Gesicht.

Später, als wir ausgeruht waren, wollten wir eine Runde schnorcheln gehen. Doch es zog ein Gewitter auf und es fing an zu schütten. Wir warteten ab und hofften, dass es nur ein kurzer Regenschauer bliebe. Doch als es dann heftig zu blitzen und zu donnern anfing, beschlossen wir, uns nicht länger auf der Terrasse aufzuhalten und stattdessen lieber rein zu gehen. Der Wind peitschte den Regen gegen die Terrassentür und das Gewitter kam immer näher. Wir lasen gemütlich unsere Bücher und ließen uns von unserem Deckenventilator frische und kühle Luft zufächern. Irgendwo auf der Insel schlug ein Blitz ein und wir schreckten zusammen. Der Ventilator ging aus, genauso unser Leselicht. Wir mussten feststellen, dass Stromausfall war.

MaledivenEine knappe halbe Stunde später war das Gewitter vorbei und wir setzten uns an die frische Luft, denn es ging jetzt ein angenehmer kühl wirkender Wind. Nachdem wir nach einer Stunde immer noch keinen Strom hatten, rief Bert die Rezeption an. Sie sagten, dass sie schon Bescheid wüssten und sich jemand darum kümmern würde. Keine 15 Minuten später kamen zwei Malediver durch den leichten Regen angeschlappt. Sie gaben sich als Elektriker zu erkennen, gingen in unsere Villa und suchten nach dem Problem.

Eine Stunde später hatten wir wieder Strom. Das Licht funktionierte und der Ventilator zum Glück auch. Endlich konnten wir uns umziehen und zum Abendessen gehen. Es regnete zwar immer noch, aber es war ein angenehmer, warmer Sprühregen. Wie versprochen schickten Sie in der Zwischenzeit wieder Ahmed vorbei, der unser Zimmer von den Spuren der Techniker befreite.

Als wir mit dem scharfen Abendessen fertig waren, erkundeten wir noch die Insel ein wenig, ehe wir auch an diesem Tag wieder erschöpft zu Bett gingen.

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