Hannas 49. Schnappschuss

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Dieses Bild wurde von einer Fotografin aufgenommen, die einige Kindergarten-Mamas gebucht hatten. Ursprünglich gab es einen Fotografen-Termin vom Kindergarten aus, aber die Ergebnisse waren sehr ernüchternd. Also schlossen sich einige zusammen und beauftragten einen anderen Fotografen. Herausgekommen ist das. 🙂

An dieser Stelle zeigen wir euch ab jetzt jeden Monat das beste Bild von Hanna.

Wer mehr wissen will, der weiß ja, wie er uns erreicht. Aber es fällt mir zunehmend schwerer, jeden Monat etwas interessantes zu schreiben. Irgendwann musste es ja so kommen. Es geht einfach alles langsamer voran und verschwimmt zunehmend im Alltag. Da ist es teilweise schon ein wenig quälend, sich Monat für Monat etwas aus den Fingern saugen zu müssen. Wir berichten stattdessen, wenn es interessante Anlässe gibt.

Hannas 48. Monat

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Heute ist Hannas 4. Geburtstag. Hui, 4 Jahre! Das wird natürlich gefeiert. Nicht nur heute in der üblichen Runde, sondern auch am kommenden Freitag beim ersten richtigen Kindergeburtstag mit 4 Kindi-Freundinnen. Das wird eine erstklassige Einhorn-Party. Wir sind gespannt.

Der Juni drehte sich eigentlich auch um nichts anderes als den bevorstehenden Geburtstag. Die Wochen wurde gezählt wie die Tage beim Adventskalender. Geschenke wurden gewünscht, über den Haufen geworfen und nochmal neu gewünscht. Was für eine Aufregung!

Hannas 47. Monat

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Nun hat Hanna auch die letzte Fahrrad-Hürde genommen: Sie fährt ein Stück bergauf, ohne gleich aufzugeben. Zumindest kommt sie jetzt den kleinen Berg vom Birklesweg zum Burgholz rauf. Für längere Strecken reicht das noch nicht, aber die Kraft kommt ja erst mit der Zeit.

Der Mai ging so sonnig weiter wie der April, aber zum Glück hat es dann zwischendurch doch mal geregnet. Vatertag und Muttertag fielen dieses Jahr jeweils auf einen Geburtstag (oder ist es anders herum?) was natürlich praktisch war. Hanna hat wieder begeistert mit gefeiert und die Aufmerksamkeit auf ihrer Seite gehabt.

Über Pfingsten haben wir einen kleinen Kurzurlaub in Neuhaus bei Nürnberg eingelegt. Neben Nürnberg selbst gab es natürlich den Tierpark zu sehen (nicht so interessant), den Playmobil Funpark (seeehr interessant) und die Maximiliansgrotte (interessant, aber uuunheimlich). Der Nürnberger Flughafen war ein totaler Reinfall, aber dafür war U-Bahn fahren toll. Die haben keinen Lokführer! Wir waren in einer Ferienwohnung eines Bekannten untergekommen, der — was für ein Zufall — auch ein Heimkino im Keller hat. Sehr zu empfehlen! Die Lage ist sehr idyllisch mitten in der tiefsten fränkischen Urlaubspampa, da könnte man noch so viel machen!

Besonders aufregend war natürlich der Playmobil Funpark. Und der ist wirklich gut gemacht! Anders als in den anderen Freizeitparks gibt es hier so gut wie keine Fahrgeschäfte. Dadurch fallen die Eintrittspreise sehr human aus und man muss nirgends anstehen und lange warten. Alles ist den bekannten Themen des Spielzeugs nachempfunden, nur eben in groß zum darauf herum klettern.

Aber es gibt auch zwei große Ecken, wo das Spielzeug selbst ausprobiert werden kann. Allen voran sämtliche Schiffe in einer großen Anlage aus Wasserkanälen auf Spielhöhe. Klar, der Park ist ja auch eine riesige Werbeveranstaltung und der Ausgang ist nur über den Shop möglich. Aber das funktioniert eben ausgesprochen gut. Das ideale Alter für Kinder scheint von 5–8 zu sein. Da kann man wieder mal hin. Die Fahrtzeit hält sich mit etwas über 2 Stunden auch in Grenzen, wenn nicht gerade ein Stau dazwischen kommt.

Hannas 46. Monat

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Der April zeigte sich dieses Jahr ausgesprochen sonnig und trocken. Somit konnte Hanna endlich wieder viel draußen spielen. Teilweise war es wirklich schon wie Hochsommer. Nur der Blütenstaub war extrem und machte nicht nur alles gelb, sondern auch die Luft ziemlich ungenießbar.

Das änderte aber nichts daran, dass Laufrad und Roller gefahren, gehüpft, Ball gespielt, Kreide gemalt und mit Wasser rumgematscht wurde. Das wichtigste war aber natürlich das Fahrrad. Was ein paar Tage nach Ostern noch fehlte war das selbstständige Anfahren sowie das Bremsen. Wie Hanna eben so ist, wurde sie dann immer gleich bockig und hatte keine Lust mehr, wenn es nicht so klappen wollte. Aber es dauerte keine zwei Wochen, bis sie plötzlich selbst los fuhr — wackelig, aber ohne Hilfe. Auch die Rücktrittbremse hat sie inzwischen für sich entdeckt.

Als besonderes Highlight gab es in diesem Monat einen Ausflug ins Ravensburger Spieleland. Mit Freizeitparks ist das ja immer so eine Sache, weil Kinder unter 4 oder 6 Jahren da vieles noch gar nicht fahren dürfen. Was das angeht können wir den Park am Bodensee nur empfehlen! Hanna konnte hier fast alles mitmachen. Viele Sachen sind zwar erst für ältere Kinder, dürfen dafür aber in Begleitung eines Erwachsenen genutzt werden. Da hat sich der Eintritt also gelohnt (zumal ich einen praktischen Rabatt über die Firma bekommen habe). Dafür wird es aber spätestens ab 8 Jahren auch zunehmend uninteressant.

Jedenfalls war Hanna fleißig bei der Sache und hat von der Fahrt bis hin zu den Kilometern im Park alles gut mitgemacht. Die Jahreszeit war ideal dafür und das Wetter hat richtig gut mitgemacht. Die Wartezeiten hielten sich sehr in Grenzen. Selbstverständlich war die Rückfahrt dann ausgesprochen ruhig für uns.

Hannas 45. Monat

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Die typischen Winterkrankheiten hielten sich dieses Jahr wieder hartnäckig. Passend dazu hat Hanna einen ausgesprochen turbulenten und launenhaften Monat hinter sich. Von anhänglich über weinerlich bis hin zu bockig war alles vertreten. Aber sie wächst auch wieder und benimmt sich immer mehr wie eine Große. Da muss das eben auch mal sein.

Wie besessen spielt sie wieder mit ihren Autos. Auch Playmobil ist wieder höher im Kurs. Es wechselt sich eben alles ab. Daran ist natürlich auch der Osterhase mit schuld, der das lang ersehnte Freibad und den Spielplatz gebracht hat.

Das Wichtigste war aber wohl Hannas erstes Fahrrad! Das stand am Ostersonntag auch vor der Tür und musste gleich getestet werden. Aber natürlich war da zu viel los, um es in Ruhe ausprobieren zu können. Die ersten richtigen Versuche unternahm Hanna am darauf folgenden Dienstag. Es dauerte nicht lange, bis sie ohne Hilfe geradeaus fahren konnte. Auch die ersten Kurven ohne Unterstützung ließen nicht lange auf sich warten. Nur das Anfahren klappt natürlich noch nicht alleine. Aber nach gerade mal zwei Tagen mit dem Fahrrad kann sie weitestgehend alleine und ohne Stützräder ihre Runden drehen — wir behaupten mal, dass sich die Vorarbeit mit dem Laufrad schon jetzt ausgezahlt hat.